Hydrostatantrieb im Teleskoplader

Hydrostatantrieb

Vor rund 30 Jahren setzte Merlo als Erster den Hydrostatantrieb in Teleskoplader ein. Das anfangs kontrovers diskutierte Antriebssystem überzeugte. Im Markt hat sich heute der Hydrostat im Teleskopstapler durchgesetzt.

Der Merlo Hydrostatantrieb besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptkomponenten:

  • einer Hydraulikpumpe mit Axialkolben und variablem Hubraum
  • einem Hydraulikmotor mit variablem oder unveränderlichem Hubraum je nach Modell


Die Hydraulikpumpe erzeugt einen Durchfluss von unter Druck stehendem Öl. Dieses wird zum Hydraulikmotor geleitet und dort in mechanische Energie umgewandelt. Über Gangschaltung und Antriebswelle gelangt die Energie schließlich zu den Rädern.

Dasselbe Öl kehrt über einen geschlossenen Kreislauf zum Hydraulikmotor der Pumpe zurück. Um die Fahrgeschwindigkeit der Maschine zu variieren, genügt es, den Durchfluss der Hydraulikpumpe zu variieren.

Merlos Teleskoplader verfügen über zwei manuell wählbare Geschwindigkeitsstufen, bzw. einige Modelle über eine elektronische Synchronisierung zum Umschalten bei fahrender Maschine („Shift-on-the-Go“).

 

Hydrostatantrieb - Schema

Vorteile des Hydrostatantriebs

  • Präzision im Lastenumschlag durch gleichförmige Bewegungen und Stellgenauigkeit
  • Stufenloser Geschwindigkeitsbereich
  • Hoher Wirkungsgrad.
  • Sicherer und schnell wirkender Überlastungsschutz durch Druckbegrenzungsventil
  • Unkomplizierte Wartung
  • Einfache Bedienung
Lenkungsarten des Teleskopladers

Allradantrieb mit drei Lenkungsarten

Jeder Merlo Teleskoplader hat einen permanenten Allradantrieb. Alle vier Antriebsräder sind lenkbar mit hydraulischer Servo-Unterstützung.

Der Fahrer wählt einfach via Hydraulikhebel die zu seiner Aufgabe passende Lenkungsart. Dabei kann er auf die hydraulische Resynchronisierung der Räder im Fall des Verlusts der Fluchtung zurückgreifen.

Die drei Merlo Lenkungen

  • Vorderrad-Lenkung für die Fahrt auf der Straße
  • Allrad-Lenkung, um kleinere Lenkradien zu erzielen
  • Hundegang für das seitliche Versetzen der Teleskopmaschine ohne Verlust der Längsfluchtung