Teleskoplader beim Heckenschnitt

"Mit meinem Merlo komme ich überall hin."

Pflastern, Sägen und Heben mit Know-how

Schmale Zufahrten und begrenzter Bewegungsraum gehören für Johannes Wenzl zum Arbeitsalltag. In Ruhstorf führt er einen Baggerbetrieb für Leistungen rund um das Haus. Er pflegt Gärten, pflastert Wege oder Plätze und sagt: „Mit meinem Merlo komme ich überall hin, wo ich hin muss.“

13.06.2016

Seit 2010 fährt er einen Multifarmer 27.8 mit 2,7 t Hubkraft und 8,2 m nach oben reichendem Teleskoparm. Das Gerät misst 2,04 m in der Breite und 2,2 m in der Höhe. Es verfügt es über Heckhydraulik und Drei-Punkt-Aufhängung. Das von der DLG prämierte Multifarmer-Konzept, eine Mischung aus Teleskoplader und Traktor, nimmt bei Wenzl am Ausleger einen Betonmischer auf. Außerdem schaffte er eine Baumsäge für den häufigen Schnitt von Hecken und Feldrändern an.

Wenzl: „Ich bin mit dem Merlo Teleskoplader gut ausgelastet. Der Blick auf das Anbaugerät nach vorn ist frei. Mit keiner anderen Maschine kann man so gut schneiden. Die oben abgesägten Äste fallen wegen des ausfahrbaren Armes nicht auf die Kabine, sondern vorn vor sie.“

Im Sommer tauscht der Ruhstorfer - wie er mitteilt „Wegen eines guten Gruber-Angebots.“ - seinen Multifarmer gegen einen Medium-Turbofarmer mit 3,3 t Hubkraft und 9-m-Arm. Der Neue ist 2,24 m breit und hoch. „Geringe Abmessungen, wie ich sie brauche, habe ich bei ihm auch. Plus noch etwas mehr Armlänge und eine moderne Kabine. Aus 100 PS werden bei mir 120.“

Die zusätzliche Zulassung als Zugmaschine/Ackerschlepper mit 40 km/h macht den Turbofarmer fit für Transportwege.

Neben dem Merlo im Baggerbetrieb hat Familie Wenzl drei Geräte von 3,8 bis 5,5 t Hubkraft im osteuropäischen Einsatz.