Mit Merlos Katze übers Dach

Mit Merlos Katze übers Dach

Zimmermann restauriert Fachwerk per Merlo Kran und Ausleger mit Laufkatze

08.04.2015   Merlo Spezialeinsatz in Zimmerei

Der Zimmerer und Restaurator Matthias Koßwig suchte einen besonderen Turmdrehkran. Ganz nah wollte er mit einem mobilen Gerät an die Gewerke – sich grazil über Dächer, in schmalen Gassen und Höfen bewegen. Entschieden hat er sich für eine exklusive Maschinen-Kombination: einen Merlo Roto Mobilkran mit Mini-Tower-Jib, einer Laufkatze am teleskopierbaren Ausleger. Koßwig sagt nach seinem ersten Merlo Jahr: „Neunzig Prozent meiner Aufträge bediene ich mit Kran und Katze. Die Technik bringt mir neue Kunden. Ihre Kosten fährt sie wieder ein.“

Mühlhausen: Seit März 2014 hat Matthias Koßwig, Zimmerermeister und geprüfter Restaurator aus Mühlhausen (Thüringen), einen endlos drehbaren Merlo Teleskoplader Roto 45.21 MCSS.

In seinem Bestand an Anbaugeräten führt er laut eigener Aussage alles, was der Zimmermann braucht. Inklusive eines Mini-Tower-Jibs, ein auf 6,4 Meter teleskopierbarer Ausleger für horizontale Lastenbewegungen bis 400 Kilogramm. Das noch als Insider-Tipp gehandelte Werkzeug ist bei neunzig Prozent seiner Einsätze dabei. Es gehört fest in die Betriebsabläufe und Auftragsplanung.

Koßwig zu seiner Entscheidung: „Im Kopf hatte ich anfangs einen Turmdrehkran, seine Höhe und dazu einen langen Arm mit einem waagerecht laufenden Ausleger. Bei Mobilkranen fand ich für Letzteres gängige Varianten von bis zu dreieinhalb Metern. Mein Vorteil nun mit der Merlo Combo: Ich stelle den Teleskop auf - auch in engen Höfen oder Gassen - und die Katze läuft mit der Flasche dahin, wo ich die Ladung auf der Baustelle brauche. Ich komme in jede kleine Ecke. Ein ganz anderes Arbeiten als mit regulären Kranen, die von außen agieren.“

Die Kunden Koßwigs sind Hallenbauer, private Hausbauer, Kirchen oder kirchliche Vereine. Scherzhaft sagt der Zimmerer: „Unser Aktionsradius ist rund zehn Meter um den Mühlhausener Kirchturm herum. Dort läuft in unserem Ort mit circa 31.000 Einwohnern eine deutsche Fachwerkstraße entlang - mit diversen Gebäuden aus Baujahren um 1600 und winkligen, schmalen Wegen. Ein gutes Areal für den Roto.“

Der 360 Grad drehbare Teleskopstapler erreicht 21 Meter Hubhöhe und hat eine Tragfähigkeit von 4,5 Tonnen. Separat ein- und ausfahrbare Abstützungen sind mit einem System der kontinuierlichen Kontrolle der Standsicherheit verbunden. Die Maschine wiegt 14,5 Tonnen. Auf Rädern beträgt die Baubreite 2,4, mit ausgefahrenen Abstützungen 4,95 Meter. Der Mini-Tower-Jib wird auf den Geräteträger am Merlo Teleskoparm gesetzt. Der 3,7 Meter lange Ausleger kann bis auf 6,4 Meter austeleskopiert werden. Die Laufkatze begleitet ein 70 Meter langer Seilzug.

Koßwig empfiehlt Zimmerleuten außerdem an Merlo Ausstattung eine Funkfernsteuerung. Sie spare eine Arbeitskraft, was sich auf Dauer rechne, da es nur eines Mitarbeiters bedarf, um Lasten anzuhängen. Im Kran muss beim Bewegen von Teleskoparm und Oberwagen niemand sitzen. Das Bedienpersonal kann eine optimale Beobachtungsposition für die Ladearbeiten wählen und gezielt navigieren.

Seine auf viereinhalb Meter ausklappbare Bühne trägt 300 Kilogramm und ist für drei Personen ausgelegt. Sie kommt zum Beispiel im Galabau beim Bäumeschneiden zum Tragen oder hilft beim Aufhängen von Schildern für Werbe- oder Elektrofirmen. Palettengabeln helfen, Vieles von A nach B zu transportieren.

Ein Lasthaken auf Gabelträgern mit 70 Kilogramm Eigengewicht wird für das Aufstellen von Containern für Metall- oder Stahlbau-Unternehmen verwendet. Eine für bis zu vier Tonnen Last ausgelegte Winde bringt Dachziegelpaletten auf zu deckende Dächer.

Koßwig bestätigt, dass sich der Roto und die Zusatztechnik bei ihm selber tragen. Das heißt, ihre Kosten bringen sie wieder ein. Auf rund ein halbes Jahr beziffert er die Anlaufzeit, um Einsätze und Kunden für die Auslastung zu akquirieren. In den ersten zwölf Merlo Monaten kam die Maschine bei dem Zimmermann auf 400 Betriebsstunden.

Den Tower-Jib nennt er ein exklusives Anbaugerät für Technikbegeisterte. In seinem seit neun Jahren existierenden Unternehmen mit vier Gesellen und zwei Lehrlingen bedient er es. Für den Spezialausleger interessieren sich bei ihm auch Menschen anderer Branchen. Sie kommen aus entfernten Regionen Deutschlands nach Mühlhausen, um sich zu informieren. Koßwig: „Bei mir dürfen sie mit der Laufkatze ´spielen´. Es geht nur miteinander.“

Eigentlich wollte der Zimmermann einen Gabelstapler für sein Lager kaufen. Er ging zu seinem Händler HFT (Hebe- und Fördertechnik GmbH, Mühlhausen) und wurde dort auch über Teleskope informiert. Er fing an, sich mit dem für ihn neuen Konzept auseinanderzusetzen, stöberte zwei Tage auf der Merlo Internetseite. Danach war er Feuer und Flamme, wie er selber sagt.

Als Einsteiger in die Teleskop-Technologie nutzte er die Möglichkeit einer Maschinen-Demonstration bei sich im Unternehmen. Gekauft hat er eine Gebrauchtmaschine, da sie laut seiner Aussage preislich attraktiv war. Marco Voigt, der Berater seines Merlo Händlers, reiste mit dem Interessenten dazu einen Tag ins Gebrauchtmaschinen-Zentrum der Merlo Deutschland GmbH nach Bremen.

Koßwig zu seiner Erfahrung: „Ich schaute mir die Merlo Zentrale und das Team an. Die viele Spezialtechnik vor Ort gab mir Denkanstöße. So fuhren wir mit einer Hebebühne hoch hinaus. Ganz tolles Erlebnis. Meine Wunschmaschine aus dem Gebrauchtbestand wurde speziell nach meinen Vorstellungen vorbereitet. Die Lackierung war bei der Auslieferung super. Das Gerät sah aus wie neu, schön aufgepimpt.“

Über die Partnerschaft mit HFT meint Koßwig: „Ich bin hundertprozentig zufrieden. Im Informationsprozess habe ich viel über Einsatzvarianten von Ladetechnik gelernt. Der Geschäftsführer Jens Hartung meinte einmal: ´Sie sind unser Kunde. Was auch immer kommt, wir sind für Sie da.´ Und so erlebe ich es auch. Unter anderem haben wir einen festen Monteur, den ich bei Bedarf gezielt anfordere, weil er meinen Roto in- und auswendig kennt.“

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