Kompakt: "Weil´s einfach passt."

Kompakter Teleskoplader stimmig in Hähnchenmast und Biogasanlage

11.11.2015

Hähnchenmast folgt einem Sieben-Wochen-Zyklus. Eine möglichst stressfreie Aufzucht ist Basis für zartes, gesundes Geflügelfleisch. Der Brettorfer Familienbetrieb Höfel begleitet 150.000 Masthähnchen mit einem runden Haltungskonzept. Fest eingebunden seit eineinhalb Jahrzehnten sind Merlo Teleskoplader mit bis zu 2,15 Metern Bauhöhe. Betriebsleiter Oliver Höfel: „Für uns nur Merlo! Die Kompakten brauchen wir im Stall, auf dem Hof und unseren Wegen. Mit ihren Sechs-Meter-Armen schaffen sie selbst, die 500-kW-Biogasanlage zu befüllen.“

Familie Höfel baut im niedersächsischen Brettorf auf 180 Hektar Mais und Getreide an. Der Hof hält 150.000 Masthähnchen und 800 Schweine. Eine 500-kW-Biogasanlage liefert die Wärme für die Ställe und das Wohnhaus. Ihre Energie fließt in das Netz.

Im Unternehmen wirken neben dem Leiter Oliver Höfel, die Senioren Heinz-Günter und Gattin Anke, Olivers Ehefrau Birte, ein fest angestellter Mitarbeiter sowie ein Auszubildender. Mit auf dem Hof leben die Großeltern und Gründer der Geflügelzucht Lisa und Heinz.

Seit Ende der neunziger Jahre bewegen die Höfels ihr Material mit Merlo Teleskopladern von 2,6 bis 3,2 Tonnen Hubkraft. Sechs Meter lange Ausleger agieren an Maschinen von zwei Metern Breite und bis zu 2,15 Metern Bauhöhe.

Oliver Höfel: „Merlo war bei unserem Teleskopstart 1998 einer der ersten, der Teleskoplader derart klein baute. Unser tiefster Punkt in einem flachen, modernisierten Stall aus den Sechzigern misst 2,2 Meter nach oben. Größer darf Technik bei uns nicht sein. Die Kompakt-Merlos sind extrem übersichtlich und einfach zu bedienen. Man steigt ein und kann sie praktisch gleich fahren. Und das dank Hydrostat feinfühlig nach Gaspedal. Die Geräte sind durchgehend die meistgebrauchten Objekte bei uns.“

Und insgesamt zu seiner regionalen Verbindung aus Teleskoptechnik und Handel meint er: „Was anderes als Merlo wollen wir nicht. Zusammen mit Heinrich Schröder Landmaschinen nebenan in Wildeshausen passt alles bei uns haargenau.“

"Was anderes als Merlo wollen wir nicht."

Begonnen hatte Höfel vor rund fünfzehn Jahren mit gebrauchten Teleskopladern der Bremer Merlo Deutschland GmbH. Der Betrieb wuchs damals in einer Investitionsphase um das Doppelte.

Höfel: „Per Trecker erledigten wir das Ausmisten. Mit dem Frontlader beluden wir den Lkw. Der reichte natürlich nicht hinein. Also fuhr ich auf einer Rampe hoch. Das machte ich genau ein Mal! Danach kam der Merlo Nummer eins. Zuerst aus zweiter Hand. Für einen sanften Investitionsbeginn und um ein Gefühl für die Einsätze zu bekommen.“

Die Höfels leben mit ihren Hähnchen im Sieben-Wochen-Rhythmus. 42 Tage bleiben die Küken bis zur Schlachtreife in ihrer Obhut. Sie bekommen in Bodenhaltung Wärme, Wasser und Futter. Das Einhalten von Tierschutz- und Hygiene-Vorschriften ist den Brettorfern sehr wichtig.

Oliver Höfel: „Nur stressfreie Haltung sorgt für zartes Geflügelfleisch. Auf Grillabenden wird mir oft gesagt ´Mann, schmeckt Dein Hähnchen lecker.´ Ich kann guten Gewissens auf unsere Integration in Meppen/Haren verweisen. Unsere Kette stimmt.“     

Senior Heinz-Günter weiß, die Höfels sind Landwirte seit 1640. In dritter Generation, beginnend 1972, sind sie Kunden bei ihrem Technik-Partner Heinrich Schröder. Ihr Schröder-Merlo-Mann Carsten Brinkmann und Oliver Höfel gingen zusammen in den Kindergarten und bestätigen sich, auch heute eine Sprache zu sprechen.

Höfel schätzt an Schröder das Zwischenmenschliche. Bei dem Familienunternehmen fühlt er sich gut aufgehoben: „Es sind die vielen kleinen Gesten im Miteinander, die zählen. Ich mag die kurzen Wege - auch zu Merlo nach Bremen.“

Die Merlos sind in alle Brettorfer Betriebsbereiche eingebunden. Sie kommen laut Hähnchenmäster gut in die Ställe. Zudem sind sie leistungsstark beim Ausstallen der Tiere, beim anschließenden Ausmisten sowie erneuten Einstreuen des Strohgranulats.

Im Biogas nehmen die Kompaktlader die Silage auf und verfüttern sie an die Anlage. Als „Gärtner“ engagieren sie sich beim Transport des Rasenschnitts. Während des Winters sind sie mit dabei, die Feld- und Wegesränder zu beschneiden.

Für ihre Aufgaben besitzen die Merlos Palettengabeln, Ladeschaufeln, eine Maisschaufel, einen Adapterrahmen für die Euro-Aufnahme, außerdem einen vier Meter breiten Wasserschieber für die Bodenreinigung nach dem Ausmisten und Einweichen der Ställe.

Familie Höfel

Wer Höfels Hof betritt, sieht ein modernes, sauberes Familienunternehmen. „Hygiene und durchdachte Abläufe sind wesentlich in unserem Konzept“, sagt der Betriebsleiter. „Der anfallende Mist muss vom Hof zur Biogasanlage oder direkt auf einen Lkw. Mit den sechs Meter langen Armen der Merlos sind wir tagtäglich in der Transportkette unterwegs.“

Er erinnert sich an die Betriebsstunden des ersten neu gekauften Merlos der P-26.6-Reihe. In fünf Jahren kam er auf rund 5.000. Der aktuelle P 32.6 TOP ist im dritten Jahr in Brettorf und zeigt 2.500 Stunden an.

Die Wartung und die einfachen Instandhaltungsarbeiten übernimmt in der Regel der fest angestellte Mitarbeiter Matthias Lange. Der gelernte Landmaschinenmechaniker ist für die gesamte Technik auf dem Hof und die Biogasanlage zuständig.

Die Brettorfer investieren überlegt. Den ersten Hähnchenstall bauten sie 1966. Seither gab es abhängig von vielseitigen Faktoren um die Kostenkalkulation pro Stallplatz mehrere Anbauzyklen. Im Moment haben sie die Wachstumsgrenze erreicht.

„Wir sind zufrieden mit der Hähnchenzucht“, summiert Höfel. „Unsere Biogasanlage begannen wir behutsam und sie hat eine Größe erreicht, die wir bewältigen können. Ihre Wärme und Energie helfen uns in Stall und Heim. Merlos kaufen wir nach Bedarf. Wir besitzen zwei, damit der erste entlastet wird und wir länger etwas von den Geräten haben.“

Spätestens nach dem Bau der Biogasanlage in 2009 wurde er nötig. Höfel weiß, dass meist größere Lader Biogasanlagen seiner Leistungsklasse bewältigen. Aufgrund der Merlo Einbindung in den Mastbetrieb mit seinen Raumbegrenzungen setzt er auch im Biogas einen kompakten Teleskoplader ein. „Der Kleine schafft das. Ganz oben kommt er auch noch ran.“

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