Vorbericht Agritechnica 2015

Familientreffen in Hannover

Merlo mit bisher größter landwirtschaftlicher Auswahl und Nachwuchs für die modulare Turbofarmer-Familie

21.09.2015    Merlo zur Agritechnica 2015

Der Teleskopmaschinen-Spezialist erweitert die Bandbreite der modularen Turbofarmer und bietet den gewohnten Komfort nun in noch kompakteren Abmessungen. Die neuen Modelle bilden den Lückenschluss zur Kompaktserie. Zusammen mit den Schwerlast-Ladern und dem Multifarmer sowie Merkmalen wie verfügbarer mechanischer Zapfwelle eröffnen Merlo Teleskopmaschinen noch mehr Einsatzfelder für den Landwirt.

Hannover: Merlo zeigt auf der Agritechnica 2015, wie ein Spezialist die Möglichkeiten der Teleskop-Technik weiter ausbaut und neue Welten für sie erschließt. In je zwei neuen Grundmodellen der Kompakt- und Medium-Serie bringt Merlo die innovative Technik der Turbofarmer unter. Durch die modulare Fertigung von Merlos Agrarserie wird dies möglich.

Teleskoplader-Trend: immer kleiner, immer komprimierter

Noch kompaktere Maschinen ohne Abstriche in Komfort und Ausstattung ist die Idee, die in Merlos neuen Kompakt-Turbofarmern steckt. Der TF 30.9 und 33.7 teilen sich ein Chassis und heben 3-3,3 Tonnen bei einer maximalen Hubhöhe von 7 oder 9 Metern.

In der Niedrigversion sind die Maschinen lediglich 2,02 m hoch – und das ohne Einbußen in der Kabinenhöhe. Dies wird durch eine tiefere Aufhängung der bewährten Kabine erreicht und bietet noch nie dagewesenen Komfort bei den kompaktesten Turbofarmer-Maßen aller Zeiten.

Wahlweise 75 oder 120 PS der Deutz IIIB-Motoren sorgen für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h (optional). Auch eine Homologation als landwirtschaftliche Zugmaschine ist möglich. Die Modelle werden ab Herbst 2016 verfügbar sein.

Neue Medium-Turbofarmer erweitern Modellpalette

Der TF 33.9 und 35.7 teilen sich die Technologie mit den im letzten Jahr eingeführten Turbofarmer II. Mit 3,3 und 3,5 Tonnen Tragkraft erreichen sie Hubhöhen von sieben bzw. neun Metern. Besonderes Augenmerk wurde auf Komfort und Ausstattungsmerkmale mit Mehrwert für den Landwirt gelegt.

Ein Umkehrwendelüfter gehört zur Serienausstattung, ebenso das EPD-System (Eco Power Drive): die intelligente Motorsteuerung spart serienmäßig Sprit, indem die Motordrehzahl automatisch den Anforderungen des Einsatzes angepasst wird. Einsparungen von bis zu 18% sind gegenüber den bereits sparsamen Vorgänger-Modellen möglich.

Optional ist Merlos Kabinenfederung „CS“ verfügbar, die den Fahrkomfort durch Dämpfung von Stößen erheblich steigert. Mit einer maximalen Höhe von 2,25 m und einem Maschinengewicht von 6.600 kg wurde besonderer Wert auf Wendigkeit gelegt.

Angetrieben werden die Medium-Turbofarmer von 4-Zylinder-Deutz-Motoren, die wahlweise mit 75 oder 120 PS verfügbar sind. Die Abgasstufe IIIB wird ohne Partikelfilter und AdBlue erfüllt. Eine Zulassung als landwirtschaftliche Zugmaschine mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h ist optional möglich.

Sonderedition „FINAL 100“ für den P32.6TOP

Auch die bekannten Kompakt-Modelle sind in Hannover zu sehen. Rund um das 2016 auslaufende Modell „P32.6 TOP“ wurde die Sonderedition „FINAL 100“ gestrickt. Zur Serien-Ausstattung der limitierten 100 Stück gehören die sonst optionale Klimaanlage, Schwingungsdämpfung am Hubzylinder und ein Autoradio. Effizientes Arbeiten trifft damit auf serienmäßigen Komfort.

Turbofarmer II: Landwirts beliebtester Merlo mit mechanischer Zapfwelle

Der Turbofarmer steht nun mit den neuen Kompakt- und Medium-Modellen in einer noch nie da gewesenen Vielfalt an Ausstattungen und Leistungsvarianten bereit: die Bandbreite reicht von drei bis fünf Tonnen Hubkraft und sieben bis elf Meter Hubhöhe.

Für ein erweitertes Leistungsspektrum sorgt die nur bei Merlo mögliche mechanische Heckzapfwelle. Sie ist zu den meisten Turbofarmern bestellbar, hat 540/1000 U/min und lässt sich von der Kabine aus bedienen. Ihre Nettoleistung liegt abhängig vom Motor bei bis zu 135 PS. Mit ihr lassen sich gezogene Anbaugeräte einsetzen. So wird etwa das Betreiben von Gülle- oder Bewässerungspumpen, Holzspaltern, Kreissägen, Großflächenschwadern, Heugeräten oder gezogenen Düngestreuern möglich.

Alle Turbofarmer besitzen die im Markt geräumigste Komfortkabine mit 1.010 mm Innenbreite. Die Serie punktet über den Verbrauchsreduzierer „EPD“. Für Mehrwert sorgen der Ladehelfer „Seitenverschub“, der im Gelände praktische Niveauausgleich oder das stufenlose MCVTronic-Getriebe. Kraft beziehen die Turbofarmer über Stufe-IIIB-Motoren mit bis zu 156 PS.

Noch mehr Effizienz bei Ladearbeiten erreichen die Turbofarmer mit der optionalen BSS-Schwingungsdämpfung am Hubzylinder, die Ladungs-Verluste beim Umschlag minimiert. Auf die Straße bringt die Turbofarmer die mögliche Zulassung als Ackerschlepper/Zugmaschine. Die Maschinen werden mit 40 km/h zum Zugpferd für Lasten bis zu zwanzig Tonnen.

Schwerlast-Teleskoplader - Vorteil dritte Dimension

Merlos Schwerlast-Teleskop-Technik bringt, was der mittleren Radladerklasse in vielen Situationen fehlt: die Reichweite nach oben und vorn. Bei bald siebzig Modellen gestalten sich die Übergänge zwischen den Produktreihen des Teleskop-Spezialisten fließend.

Mit dem Schwerlast-Turbofarmer TF 45.11 sind erstmals Hubhöhen von bis zu elf Metern in der Agrarserie möglich – ein Novum bei 4,5 Tonnen maximaler Tragkraft. Der 50.8 hebt 5 Tonnen und erreicht maximal 8 Meter. Die nächsthöhere Leistungsklasse „Panoramic CS“ beginnt mit dem P 55.9 CS.

Der zum Biogas-Klassiker avancierte Teleskop steht auch in schwierigen Branchenzeiten weiter bei vielen Anlagenbetreibern auf den Wunschlisten. Er hebt 5,5 Tonnen auf 8,6 Meter. Kräftige 156 PS verbinden sich mit dem sparsamen EPD, CS und Komfortkabine.

Multifarmer - Der Teleskop-Traktor

Dass der Teleskop nicht nur am Arm, sondern auch am Heck Leistung bietet, davon zeugt die inzwischen dritte Generation des 2001 auf der Agritechnica präsentierten und als Innovation prämierten Multifarmer 40.9 CS. Er vereint Merlos moderne Modul-Teleskop-Technologie mit der Idee des Traktors.

Heckhydraulik, Dreipunkt-Aufnahme und mechanische Zapfwelle werden in einem Gerät von vier Tonnen Hubkraft und neun Meter Hubhöhe vereint. Vervollständigt wird das Konzept über den 156-PS-Motor, die Zulassung als Zugmaschine, das stufenloses Getriebe, den Niveauausgleich, die CS-Kabine und eine Load-Sensing-Pumpe.

Merlo für Forst und Kommunen

Über seine Tochterfirma „Treemme“ baut Merlo Forst- und Kommunal-Maschinen. Im Freigelände wird eine Auswahl der aktuellen Entwicklungen stehen.

MM350X ist ein robuster Geräteträger mit neun Tonnen Eigengewicht und 350-PS-Motor. Die ROPS-FOPS-Kabine mit zwei Sitzplätzen hat eine leistungsfähige Klimaanlage. Die Sichtflächen wurden so angeordnet, dass der Blick rundum optimal ist. Das Gerät verfügt Merlo typisch über einen Hydrostatantrieb. Hinzu kommen Dreipunkt-Aufhängung sowie Front- und Heck-Zapfwelle.

Der neue MM135MC ist ein Ergebnis Merlos neuer Produktionsweise auch im Hause Treemme. Er nimmt die Kabine der Modul-Teleskoplader und führt sie mit einem Geräteträger zusammen.

Angetrieben wird der MM135MC von einem 135 PS starken Motor. Als Ausstattungsbeispiele zeigt Merlo einen 6,2-Meter-Seitenausleger, Dreipunkt-Aufnahme an Heck und Front, eine Heckzapfwelle, Allradlenkung und eine Klimaanlage. Die Maschine ist für eine ganzjährige Nutzung privater und kommunaler Anwender konzipiert.

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