Schneller Weg zu neuem Bad

Schneller Weg Zu Neuem Bad

Merlo Mobilkran liefert Rehaklinik Fertigbäder via Balkon

29.01.2014

Fünf neue Bäder in einem Tag. Die Lahntalklinik Bad Ems freute sich kürzlich über das rasante Tempo ihrer Nasszellen-Sanierung. Möglich machte es die Firma IBROBAU, Spezialist für Fertig-Raumsysteme. Für den Auftrag mussten vorgefertigte Betonteile auf Paletten von je 1,2 Tonnen durch Balkonfenster transportiert werden. Ein Merlo Roto 40.30 MCSS realisierte die anspruchsvolle Aufgabe selbst hoch oben im sechsten Stock.  

Bad Ems: Die IBROBAU GmbH (Hildesheim) produziert Raumsysteme aus Leichtbeton-Elementen. Für die Lahntalklinik Bad Ems fertigte sie Ende 2013 fünf Sanitärzellen in Einzelteilen werkseitig vor.

Innerhalb eines Tages brachte das Unternehmen die elementierten Fertigbäder zerlegt in Paletten-Portionen von rund 1,2 Tonnen Gewicht in den Baukörper ein und montierte sie „schlüsselfertig“.

Ladehelfer war ein Merlo Mobilkran Roto, Modell 40.30 MCSS. 115 Quadratmeter Betonteile führte er von außen durch 1,3 mal 2,5 Meter schmale Balkonöffnungen in die Rehazimmer von zweiter bis sechster Etage.

Ralf Steinbock, Diplom-Ingenieur und Projektleiter bei IBROBAU, sagt: „Für die rasche Einbringung der Bäder war der Merlo Roto die optimale Lösung.“

Teleskopen sind für IBROBAU seit Jahren gewohnte Maschinen-Systeme. In der Regel beschäftigt das Fachunternehmen bei Einsätzen in großer Höhe Krane. Ein Teleskop mit endlos drehbarem Oberwagen aus Merlos gehobener Leistungsklasse, gelistet als vollwertiger Mobilkran, war Neuland für das Personal.

Um Präzision und sichere Ausführung des Auftrags zu gewährleisten, suchten die Hildesheimer einen Anbieter, der zum Gerät ebenfalls einen Bediener bereithält. Sie fanden ihn in der Firma Bimag Bau- und Industriemaschinen GmbH, Oberhonnefeld, im Norden von Rheinland-Pfalz.

Die Merlo Teleskop-Maschine mit einer maximalen Tragfähigkeit von vier Tonnen und dem längsten Ausleger des Herstellers erlaubte die 1,2-Tonnen-Paletten Material bis in 30 Meter Höhe zu verfahren. Vier einzeln bedienbare Abstützungen stabilisierten den Merlo auf der Grünfläche vor der Klinik. Dort bewährte sich das MCSS-System (Merlo Continuous Slew Safety) zur kontinuierlichen Kontrolle der Standsicherheit. Es misst in Echtzeit die Kräfte, die auf die Stabilisatoren wirken und passt dynamisch und automatisch die Last-Möglichkeiten der Maschine an die Anforderungen des Einsatzes an. Einem im Ladeweg stehenden Baum, der anfangs für die Arbeiten beinahe gefällt werden sollte, rettete die dritte Dimension des Rotos, die Reichweite nach vorn, das Leben. Der Merlo langte leicht über ihn wie auch sonstige Barrieren hinweg und hob das Gut an die Balkone der zu sanierenden Räume. Für den letztendlichen Transport in die Zimmer empfingen zwei Mann die Lieferungen des Teleskoparms und rangierten am Montageplatz mit einem Spezialwagen. Ursprünglich sollte der Teleskop auch mit Seilwinde agieren. Doch alle Ladungen bewältigte er bereits schlicht mit Lastgabeln.

Steinbock schenkte dem zeitlichen Aspekt der Aktion in Bad Ems große Aufmerksamkeit. Sehr schnell und genau zu sein, nennt er als wesentliche Pluspunkte seiner Nasszellen-Variante. Die Einrichtung wählte laut Ingenieur die IBROBAU-Lösung, weil sie für eine zügige Badsanierung steht. Sie bringt geringe Leerzeiten von Klinik-Betten mit sich. Steinbock abschließend: „Der Merlo Roto half effektiv dabei, unser Pensum in Bad Ems – fünf neue Bäder an einem Tag – zu erfüllen. Ich bin vollends zufrieden mit dem Produkt.“ Dank seiner positiven Teleskop-Erfahrungen plant er einen Merlo Roto bereits fest bei weiteren Bauvorhaben ein.

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