Saubere Sache

Merlo Roto im Klärwerk

Merlo Mobilkran für flüssigen Kreislauf in Hamburgs Klärwerk

27.10.2014

Das Klärwerk der Hansestadt Hamburg ist eines der bedeutendsten Deutschlands. Es reinigt pro Tag 410.000 Kubikmeter Abwasser, was annähernd dem Fassungsvermögen der Binnenalster entspricht. Der größte Merlo Mobilkran, Roto 60.24 MCSS, unterstützt seit rund drei Jahren einen flüssigen Klär-Kreislauf. „Exakt unser Maschinenkonzept“, sagt Dirk Ritscher, Referatsleiter Abwasser.

Hamburg: HAMBURG WASSER reinigt im Klärwerk Köhlbrandhöft/Dradenau das Abwasser von 2,3 Mio. Einwohnern sowie der Industrie aus Hamburg und benachbarten Gemeinden. 99,3 % beträgt der Reinheitsgrad des Wassers, verlässt es die Anlagen Richtung Elbe.

Mit Blick auf stabile Gebühren der Verbraucher investierte das kommunale Unternehmen Ende 2011 in einen Merlo Mobilkran Roto 60.24 MCSS. Ursprünglich sollte es ein Autokran sein, aber die Teleskopmaschine zeigte sich flexibler und preisgünstiger bei hoher Leistung. Die Ausschreibung verlangte: „Bewege eine Tonne in zehn Metern Armauslage, ohne die Abstützungen ausfahren zu müssen.“

Dirk Ritscher, Referatsleiter der Meisterei Abwasser, sagt: „Das Roto-Konzept passt genau. Mit Seilwinde oder Bühne ausgestattet, läuft unser Merlo - abhängig von den Werkserfordernissen - bisweilen an die acht Stunden täglich. Das rechnet sich im Vergleich zu vorherigen Mieteinsätzen. Zudem haben wir immer exakt die Maschine greifbar, die wir brauchen. Enorm wichtig auch für unseren Hochwasserschutz, wo es im Notfall schnell gehen muss.“

HAMBURG WASSER rechnet mit 111 Litern Pro-Kopf-Verbrauch eines Hamburgers an Trinkwasser täglich. Der Kanalisation hinzu kommt das Abwasser aus Industrie, Gewerbe und Regengüssen. Im Jahresmittel ergibt dies durchschnittlich 410.000 Kubikmeter zu säuberndes Abwasser – jeden Tag.

Bei der Mammutaufgabe sorgt das Klärwerk Köhlbrandhöft, eines der größten seiner Art in Deutschland, mit mechanischer, biologischer und teilweise chemischer Behandlung für die erste Reinigungsstufe. Imposant präsentiert sich die Anlage mit zehn je 8.000 Kubikmeter Klärschlamm fassenden Faulbehältern, die, weithin sichtbar, riesigen silberfarbenen Fabergé-Eiern gleichen.

Rund 250 Angestellte arbeiten im Klärwerk, in Ritschers Abteilung sind es 17. Seine Meisterei verfügt über einen umfangreichen Fuhrpark. Im Reinigungsvorgang fallen diverse wiederkehrende Bewegungen an, wie das Ziehen von Pumpen, das Aufnehmen von Personenfang und Dammtafeln zur Beckenabsperrung, Reparaturen in der Höhe oder die Reinigung der Faulbehälter. Ritscher: „Das temporäre Mieten von Spezialkranen bei diesen Einsätzen rentierte sich für uns nicht mehr. Wir wollten ein eigenes Gerät und flexibler sein.“ 

Es folgte eine Ausschreibung für einen Autokran, auf die sich Maik Schwede, Vertriebsleiter der Merlo Deutschland GmbH, mit einem endlos drehbaren Mobilkran von sechs Tonnen Hubkraft und 24 Meter Hubhöhe meldete. Ulrich Nötzel, Fahrdienstbeauftrager und Vorarbeiter im Köhlbrandhöft, kannte kleinere Merlo Rotoren aus Mietphasen. Er wurde hellhörig und fragte angrenzende Abteilungen nach ihren Arbeitsaufgaben für die Neuinvestition. Ein umfassendes Anforderungsprofil für die Technologie entstand.

Nötzel: „Unter anderem musste der angebotene Merlo bei einer Vorführung unser Nadelöhr passieren: einen schmalen Gang im Nachklärbecken. Unter großer Zuschauerzahl meisterte die 2,5 Meter breite Maschine die Hürde. Die Entscheidung stand.“ 

Im Vergleich zum anfangs angedachten Autokran fiel das Merlo Grundgerät kostengünstiger aus. Rund 800 Stunden lief es in Hamburg bisher. Sechs Mitarbeiter wies Schwede einen kompletten Tag in die Technik ein. Die serienmäßige Bühnenvorbereitung, die kippbare Kabine, das gefederte Fahrwerk oder die Möglichkeit, direkt auf Reifen zu arbeiten, nennt er Merlos Alleinstellungsmerkmale. In Hamburg sind sie im Verbund mit dem variablen Abstützungs- und Sicherheitssystem „MCSS“ praktische Einsatzvorteile. Die Anwender betonen überdies den Wert der Maschinen-Umrüstung auf umweltschonendes, biologisch abbaubares Panolin-Öl: Mineralöle dürfen aufgrund ihrer Gefahr bei eventuellen Verunreinigungen im gesamten Klärwerk nicht verwendet werden.

Nötzel: „Es ist schon eine unheimliche Erleichterung, die Teleskopmaschine ständig hier zu haben. Besonders im Hochwasserschutz. Wenn jetzt was passiert, haben wir einen langarmigen, kräftigen Helfer, der zum Beispiel Sandsäcke schnell verlädt und verlegt. Die HKL BAUMASCHINEN GmbH, der langjährige Merlo Partner für Miete, Verkauf und Service, begleitet uns zuverlässig vor Ort.“

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Merlo Deutschland GmbH
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Ahrensstr. 2
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Fax 0421 3992-239
E-Mail presse@merlo.de
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