Gold für Hybrid-Merlo

Gold für Merlo Hybrid-Teleskop

Merlo gewinnt für den ersten Hybrid-Teleskopen die Neuheiten-Goldmedaille der Agritechnica

07.10.2013

Eine elektro-hybride Teleskop-Maschine, wieder aufladbar am Stromnetz oder einer Photovoltaik-Anlage. Flexible Teleskop-Einsätze für mehrere Stunden in Innenräumen, leise und abgasfrei. Ein Dieselmotor mit annähernd halbierter Nennleistung, trotzdem die volle Kraft eines konventionell ausgestatteten Teleskopen der Klasse „Vier-Tonnen / Sieben Meter“ – und das bei bis zu 30 Prozent weniger Verbrauch. Dieses grüne Paket stellt Merlo mit seinem Turbofarmer 40.7 Hybrid. Der Agritechnica-Jury ist die Innovation eine Goldmedaille der Neuheiten-Aktion wert.

Hannover: Der Turbofarmer 40.7 Hybrid, eine Teleskop-Maschine der norditalienischen Merlo SpA, wird zur Agritechnica 2013 mit der Neuheiten-Goldmedaille der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Merlo ist einer von vier Goldmedaillen-Gewinnern. Eine neutrale Expertenkommission wählte sie aus 393 eingereichten neuen Agrar-Technologien. In der Begründung heißt es, der innovative Turbofarmer „ist das erste in der Landwirtschaft angebotene plug-in-hybrid-elektrische Fahrzeug“. Erstmals geht damit Gold an eine Teleskop-Maschine. Es ist die zweite Auszeichnung für das Unternehmen im Rahmen der Agritechnica. 2001 gab es Silber für den Multifarmer, einer Kombination aus Teleskop und Traktor.

Merlos Hybrid ist der erste Serien-Teleskop, der im vollelektrischen Modus ohne Abgase agiert, mit Lärm-Emissionswerten, die Hintergrund-Geräuschen im Arbeitsumfeld gleichen. Zusätzlich zumklassischen Teleskop-Terrain, dem Außengelände, erobert er dem Anwender die Innenräume: Hallen, Gewächshäuser, Viehställe, Produktionsstätten der Lebensmittelverarbeitung. Als Modul kann die Hybrid-Technologie zukünftig auf weitere Merlo Teleskop-Maschinen übertragen und in die Rahmenkonstruktion integriert werden.

Merlos Hybrid-Technologie

Teleskop-Maschinen eignen sich aufgrund ihrer Konzeption und Einsatzverzweigung, sprich neben Ladearbeiten die Spezialisierung auf Mischeinsätze, ideal für den Hybridantrieb. Die Hydraulikbewegungen der Teleskop-Funktionen benötigen von Hause aus wenig Energie. Standardisierte Tests zeigten, ein regulärer Arbeitszyklus besteht beim Teleskopen aus 50 Prozent Fahren, 33 Prozent Heben bzw. Senken des Auslegers und 17 Prozent Leerlauf. Mit den hydraulischen Teleskop-Funktionen, den Zeiten, die keinen Fahrantrieb erfordern, lässt sich elektrisch sparsamer umgehen als über einen konventionellen Verbrennungsmotor. Bei Merlos Hybrid-Lösung bedeutet dies Kraftstoffeinsparungen von bis zu 30 Prozent, reduzierte Lärmemissionen und die Möglichkeit mehrerer Stunden vollelektrischer Teleskop-Arbeiten in Innenräumen.

Von außen ein moderner Teleskop, beherbergt der Medaillengewinner die Innovation im Inneren - unter der Motorhaube. Merlo entwickelte ein paralleles Diesel-betriebenes, elektro-hydraulisches Hybrid-System. Dessen Dieselmotor hat eine Leistung von 56 kW statt der üblichen 100 kW oder mehr und ist damit für 90 Prozent der Fahreinsätze gut ausgestattet. Der Einbau eines zusätzlichen Harnstoff-Dosiersystems ist nicht erforderlich, ein Pluspunkt für die tägliche einfache Handhabung.

Im wählbaren Modus „Diesel on“ läuft der Motor bei kontinuierlichen 1.800 U/min, dem Optimum für den Kraftstoffverbrauch. In der Hybrid-Einstellung wählt das System automatisch zwischen 1.200 U/min und 1.800 U/min  – abhängig vom Stand der Batteriereserve und den betätigten Arbeitsfunktionen. Niedrige Umdrehungszahlen stehen neben Kraftstoffeinsparung für geringe Lärmemissionen.

Merlo verwendet für seinen Hybriden eine 30-kWh-Lithium-Batteriebank. In jeder Zelle werden Spannung, Stromfluss sowie Temperatur überwacht. Dies sichert das Einhalten der erforderlichen Parameter beim Auf- und Entladen. Die Technologie garantiert eine Lebensdauer der Batterie von bis zu 5.000 Aufladungen am Stromnetz oder an einem lokal eingerichteten Solarenergie-Netzwerk.

Wiederholte Tests auf Prüfständen und Teststrecken bewiesen, der Turbofarmer 40.7 Hybrid erbringt vollelektrisch die Leistung eines regulären Teleskopen der Klasse „Vier-Tonnen / Sieben-Meter“ – zuverlässig und ausdauernd. Bis zu zwei Stunden arbeitet er vollelektrisch, bis zu vier Stunden im sparsamen Eco-Modus.

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