Ein Italiener in Deutschland

  

Mitarbeiter erster deutscher Merlo-Stunde im Ruhestand

 

Im zwanzigsten Jahr der Merlo Deutschland GmbH verabschiedeten wir kürzlich Stefano Bonomo. Nach rund zwei Jahrzehnten in der Bremer Werkstatt geht der gebürtige Italiener in Pension. Als Gastarbeiter kam er 1968 in die Bundesrepublick und machte bei uns seine ganz eigene Karriere. Ab dem ersten Merlo, der in der Hansestadt eintraf, führte er die technischen Eingangskontrollen, die sogennanten PDIs, durch. Er war direkter Kontakt zum technischen Service-Personal in Italien. Seine Herkunft und Sprachkenntnisse unterstützten wesentlich die Verbindung sowie den Informationsfluss mit der italienischen Muttergesellschaft.

 

Olaf Hecht, Technischer Betriebsleiter der Merlo Deutschland, sagt: „Wir messen Stefano Bonomo einen sehr hohen Stellenwert bei. Sein großes Wissen über die Technik war für uns täglich immens wichtig. Stets freundlich, hilfbereit und zuverlässig erlebten wir viele gute Jahre mit unserem ´norddeutschen Italiener´.“

S. Bonomo (l) erhält VIP-Merlo-Modell von A. Merlo
S. Bonomo (l) erhält VIP-Merlo-Modell von A. Merlo

Auch hinter den Alpen gab es Lob für Bonomo. Bei einem seiner letzten Besuche im Herstellerwerk dankte ihm Unternehmensgründer Amilcare Merlo für den Einsatz. Er überreichte dem erfahrenen Mitarbeiter ein goldfarbenes Merlo Modell, das nur wenigen besonderen Partnern vorbehalten ist. In einer sehr persönlichen Ansprache stellte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien heraus. 1955 schlossen beide Länder ein Anwerbeabkommen ab, das seither rund vier Millionen Italiener als Arbeitskräfte in die Bundesrepublik brachte. Stefano Bonomo sei, laut Merlo, ein sehr gelungenes Beispiel eines deutsch-italienischen Lebenslaufs.                                                                                            

April 2012

Ihr Team
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Die Rettung des Ur-Merlo
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Neues Leben für den Teleskop-Oldi SM 30

1981 nahm Merlo eine kompakte Maschine, fügte einen Teleskoparm hinzu und setzte vier gleichgroße Räder darunter. Gepaart mit Hydrostatantrieb, Allradlenkung und Seitenverschub kreierte er so seine erste Teleskop-Maschine. Um den SM 30 war es lange ruhig. Dann setzten wir uns in den Kopf, ein schrottreifes Ur-Modell zum Agritechnica-VIP zu machen. Wie es gelang? >>