Merlo News International – Deutsche Ausgabe Agritechnica 2007
15 Jahre Merlo Deutschland GmbH
Die Merlo Deutschland GmbH - Erfolg durch kontinuierliche Innovation, durchdachte Dienstleistung und engagierte Mitarbeiter
Die Merlo Deutschland GmbH – das in Bremen ansässige erfolgreiche Joint-Venture des italienischen Herstellers Merlo SpA und seines fast 150 Jahre alten deutschen Partners Heinrichs – befindet sich 2007 im 15ten Jahr des Geschäftsbestehens.
Seit Firmengründung in 1992 wurden bislang knapp 6000 Maschinen in Deutschland ausgeliefert.
Die Grundlage dieses Erfolges sind mehrere wesentliche Faktoren:
Unsere enge Verbindung mit Merlo SpA (Italien) stellt eine optimale Bündelung von Markt- und Herstellerinteressen dar.
Merlo bietet mit seiner feingliedrigen Modellpalette aus über 60 Modellen eine maximale Bandbreite an Einsatzlösungen für jede mögliche Betriebsgröße und Erwerbsstruktur.
Dank unseres über den reinen Verkauf hinaus gehenden Focus auf dem Aftersales-Bereich erhalten Händler und Kunden unserer Märkte in Deutschland, Österreich und Polen ein umfangreiches Dienstleistungsangebot.
So werden alle Maschinen in Bremen nach Kundenwunsch adaptiert und zur Auslieferung vorbereitet. Kurze Reparatur- und Wartungszeiten gewährleisten wir, in dem Ersatzteile online bestellt werden können und über 90% am nächsten Morgen bereit stehen.
Alle Unternehmensbereiche unterliegen ständiger Kontrolle im Sinne der Weiterentwicklung und Optimierung des Dienstleistungspaketes.
Das neue Schulungszentrum für Verkaufs- und Monteurschulungen ist nur eines von vielen Beispielen dieser kontinuierlichen Entwicklung.
Ich bin überzeugt, dass wir uns mit dem großen Engagement der Mitarbeiter in Bremen und im Außendienst auch in Zukunft die verdiente Position im Markt erarbeiten.
Die Entwicklung der Merlo Deutsch-land GmbH - Vom Mittelstands- zum Industrieunternehmen
Gerade die vergangenen 1 1/2 Jahren waren von einem vielversprechenden Wachstum geprägt und derzeit erleben wir eine rekordverdächtige Nachfrage in allen Marktsegmenten. Den damit steigenden Anforderungen an Effektivität in der Auftragsabwicklung tragen wir mit weitreichenden organisatorischen Änderungen im Sinne von Händlern und Kunden Rechnung: Neben der firmeninternen Einführung eines modernen Warenwirtschaftssystems sind unsere Händler und ca. 20 deutschlandweite Servicepartner über Intranet-Portale mit uns verbunden. Das Ersatzteilsystem wird momentan erweitert, damit unsere Händler Bestellungen online vornehmen können.
Im Merlo Deutschland Intranet nutzen unsere Vertriebspartner seit Frühjahr diesen Jahres intensiv unseren Angebotskonfigurator, mit dem innerhalb weniger Minuten optimal zugeschnittene Kundenangebote erstellt, ausgedruckt oder per Email versandt werden können. Neben weiteren wichtigen Firmeninformationen befindet sich im Merlo-Deutschland-Intranet seit August 2007 der Bestellkonfigurator.
Aufgrund der guten Konzeption der Portale gehen inzwischen 2/3 der aktuellen Aufträge über das Intranet ein. Intern werden diese dann direkt und frei von Übertragungsfehlern weiter bearbeitet.
Der wachsende Gebrauchtmaschinenbereich
15 Jahre eine feste Größe im Teleskop-maschinenmarkt zu sein, bedeutet auch, Kunden über mehrere Maschinen-Lebenszyklen zu begleiten.
Unser Gebrauchtmaschinenbereich, der ursprünglich als Dienstleistung für kleinere Händler mit wenig Teleskoperfahrung gedacht war, wuchs parallel über die Jahre mit. Heute verkaufen wir bis zu 120 Gebrauchtmaschinen pro Jahr. Unsere Außendienstmitarbeiter begutachten jede Gebrauchtmaschine und bieten Endkunden eine unabhängige Werteinschätzung. Das Online- Verkaufssystem für Gebrauchtgeräte ist zudem Teil unserer dreisprachigen Website.
Merlo´s landwirtschaftliche Produktionsstrecken auf der Agritechnica 2007
Auf der Agritechnica präsentieren wir mit der Kompaktreihe, dem Turbofarmer, dem Multifarmer sowie dem Cingo - der kompakten Raupentransporterfamilie – alle landwirtschaftlichen Produktionsstrecken.
Der neue leistungsstarke P 55.9 CS mit innovativer Schwingungsdämpfung der Kabine feiert während der Messe seine deutsche Landwirtschaftspremiere. Insbesondere für den Biogas-Markt stellt die mit dem P 55.9 CS stattfindende Erweiterung des Einsatzspektrums von Teleskopmaschinen in Richtung des Schwerlastbereiches, der Domäne von Radladern, einen kräftigen Umschlagshelfer.
Mit der Schwingungsdämpfung der Kabine (CS = Cab Suspension), der Schwingungsdämpfung am Hubzylinder (BSS = Boom Suspension) sowie der Schwingungsdämpfung auf der Vorderachse (EAS = Elektronic Active Suspension) ist Merlo der einzige Anbieter mit drei möglichen Schwingungsdämpfungssystemen. Alle drei Varianten werden auf unserem Agritechnica-Stand vertreten sein.
Die Merlo Deutschland GmbH präsentiert sich auf der Agritechnica 2007 in ihrem 15. Geschäftsjahr und sieht mit ihren innerhalb der Firmengeschichte gewachsenen Stärken wie der kontinuierlichen am Markt und Anwender orientierten Herstellerinnovation, einem durchdachten Dienstleistungspaket sowie dem engagierten Mitarbeiterteam einer positiven Zukunft entgegen.
Kompakt und noch vielseitiger bei schlanken 2 Metern Breite
Mit dem einzigartigen Multifarmer ist Merlo ein wichtiger Fortschritt im Teleskopmaschinen-Design gelungen. Jetzt ist diese Vielseitigkeit auch für hoch kompakte Maschinen verfügbar.
Der Multifarmer verblüfft nach wie vor alle Experten, indem er die bekannt hohe Leistungsfähigkeit der Merlo-Teleskopen mit der Zugkraft eines Schleppers vereint. Aber ein Konstruktionsparameter ist für viele kleinere Landwirtschaftsbetriebe in ganz Europa besonders wichtig: die Baugröße.
Jetzt hat Merlo seine zweite Multifarmer-Produktreihe aufgelegt – diesmal für Einsatzgebiete, bei denen die Größe das entscheidende Kaufkriterium darstellt. Mit gerade einmal 2 m Breite und 2,2 m Höhe (die Multifarmer-Standardmodelle sind knapp 2,5 m hoch) spielen diese beiden neuen Modelle ihre Vielseitigkeit dort aus, wo es sogar für einen Traktor zu eng wird!
Diese Modelle – der Multifarmer 27.8 und 29.6 – basieren auf den Kompaktmaschinen P 32.6 und P 28.8. Folglich verfügen sie über dieselben 102-PS-Turbodiesel von Deutz und einen hydrostatischen Antrieb mit 40-km/h-Option. Darüber hinaus bieten sie dieselbe geräumige Kabine mit optimaler Rundumsicht und das neue, intelligente Bediensystem. Schließlich erlauben zwei Auslegerkonfigurationen die Wahl zwischen 6,4 oder 8,2 m Hubhöhe.
Neu hingegen sind die Dreipunktaufhängung am Heck mit 4 Tonnen Tragfähigkeit sowie eine direkt angetriebene, kraftvolle Zapfwelle mit zwei Drehzahleinstellungen. Die Zapfwelle wird über einen robusten Zahnriemen von der Motor-Vorderseite aus angetrieben und bietet sowohl 500 als auch 1.000 U/min auf einer einzigen Keilwelle.
Da diese Maschinen für weniger anspruchsvolle Arbeiten als die größeren Modelle vorgesehen sind, ist eine digitale (Top) Ausführung des Original-Multifarmers nicht erhältlich. Die Kabine entstammt direkt aus der Kompakt-Produktreihe und verfügt somit über die neuen kompassartigen Bedienanzeigen sowie ein zusätzliches intuitives Bedienelement für die Dreipunktaufhängung .
Aus Gründen der Einfachheit verfügt der Kompakt Multifarmer zudem nicht über die arretierbaren Pendelachsen des großen Multifarmers – lediglich die Hinterachse ist pendelnd aufgehängt.
Dank des im Vergleich zu den anderen Multifarmern geringeren Gewichts liegt das Leistungsgewicht bei knapp 17 PS pro Tonne. Damit bringt die Maschine eine extrem hohe Dynamik auf die serienmäßigen 24-Zoll-Radialreifen!
Jetzt kommen also auch moderne Geflügelfarmen oder ältere Betriebe mit kleineren Gebäuden in den Genuss des vielseitigen Multifarmer-Konzepts von Merlo.
KOMPAKT-Baureihe macht sich klein!
Mit gerade einmal 2x2 Metern Standfläche erledigen die KOMPAKTEN viel Arbeit bei wenig Platz.
Die nicht ganz einfache Vorgabe der Merlo-Konstrukteure lautete: „Kompaktheit und Wendigkeit der P26.6-Reihe erhalten, aber gleichzeitig die neue Kabine und den Deutz-Motor aus der neuen Turbofarmer-Reihe integrieren.“
Der zur Seite verlagerte Ausleger schafft hierfür den notwendigen Platz, und die wie beim Multifarmer beweglichen Kotflügel tragen zur Wendigkeit bei knappen Platzverhältnissen bei.
Das Design des Auslegers ist ebenfalls völlig neu. Wie bei den anderen neuen Merlo-Auslegern verschwindet die komplette Hydraulik im Ausleger, so dass keine außen liegenden Teile beschädigt werden oder die Sicht behindern können.
Außerdem gehört zu dieser Produktreihe ein dreigeteilter Ausleger, ähnlich dem an den übrigen neuen Produkten. Das beschert der Kompaktreihe erstmalig eine Hubhöhe von unschlagbaren 8,2 m – und das bei einer Maschinenhöhe von gerade einmal 2 m!
Die acht Modellvarianten bieten zwei Hubhöhen, zwei Kabinenhöhen, zwei Hydrauliksysteme und zwei Getriebe. Eine geringe Gesamthöhe ist sowohl in der Landwirtschaft als auch im Baugewerbe wichtig. Aber Landwirte benötigen besonders hohe Leistung und Fahrgeschwindigkeit, was auf der Baustelle eine untergeordnete Rolle spielt.
In allen Modellen kommt der Vierzylinder-Turbomotor von Deutz mit 74,9 kW (102 PS) und natürlich ein hydrostatischer Antrieb zum Einsatz.
Die 2006er-Kabine bietet mit 995 mm Breite den meisten Platz in dieser Maschinengröße. Das elegante, neue Armaturenbrett zeigt sich übersichtlich und modern; die Einhebelbedienung per Joystick bietet direkte Steuerung der Hub- und Kippfunktionen, inklusive elektrisch proportionaler Bedienung der Ausfahr- und Anbaugerätekreise über integrierte Radschalter.
Die erhöhte Motorleistung verschafft allen Ausführungen eine äußerst hohe Dynamik. Nicht zu vergessen, die bekannte Merlo-Rundumsicht – selbst bei niedriger Kabine – und die große Auswahl an Anbaugeräten.
Diese Maschinen sehen nicht nur gut aus; alles deutet darauf hin, dass wir es hier mit einigen der erfolgreichsten Merlo-Maschinen aller Zeiten zu tun haben! Hartmut Ziegelmann
Der kleine Ort Dagebüll blickt auf die Nordfriesischen Inseln und wird liebevoll „das Fenster zur Nordsee“ genannt. Berühmt ist diese Gegend besonders für ihre Schweinezucht.
Hartmut Ziegelmann und sein Bruder betreiben hier zwei Bauernhöfe und nutzen seit nunmehr einem Jahr einen Merlo P 32.6 Plus als Arbeitsmaschine. Die beiden Betriebe umfassen insgesamt 440 Hektar Land mit rund 5.600 Mastschweinen sowie einigen Milch- und Zuchtkühen. Bei der Bodenbearbeitung beschlossen die Brüder zusammenzuarbeiten, sodass diese Kompakt-Maschine auf beiden Höfen im Einsatz ist.
Neben dem Futtergras baut Hartmut Ziegelmann 50 Hektar Winterraps, 25 Hektar Wintergerste sowie ca. 75 Hektar Winterweizen an, der geschrotet an die Schweine verfüttert wird.
Frau Ziegelmann erzählt, dass sich die Brüder erst nach sorgsamer Prüfung aller erhältlichen Produkte für den neuen Merlo entschieden haben – kaufentscheidend waren letztlich seine Kompaktheit, die Leistung und vor allem sein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Außerdem ist der Hof ein anerkannter landwirtschaftlicher Ausbildungsbetrieb mit ein bis zwei Lehrlingen pro Jahr, die zum Landwirt ausgebildet werden.
Eine gute Ausbildung ist für die Zukunft der Landwirtschaft unverzichtbar, und die Lehrlinge bei den Ziegelmanns haben das Glück, einen modernen, wirtschaftlichen Betrieb kennenzulernen – inklusive passender Teleskopmaschine!
Turbofarmer- die neue KRAFT der Landwirtschaft!
Deutz-Motoren bescheren allen 16 Modellen der Turbofarmer-Produktreihe nun neueste Turbolader-Technik und 40 km/h Spitzengeschwindigkeit. Außerdem ist Merlo mit diesen Motoren der erste Hersteller, der landwirtschaftliche Teleskopen mit einer Leistung von 140 PS anbietet – fast 22 PS pro Tonne!
Während die bedarfsgesteuerten Hydrauliksysteme maximale Wirtschaft-lichkeit garantieren, sorgen die 140 PS starken TOP-Modelle dank vollproportionaler elektronischer Steuerung für Leistung und Ergonomie auf höchstem Niveau.
Diese Produktreihe lässt keine Wünsche offen: zwei Motorvarianten, Zahnradpumpe oder bedarfsgesteuerte Hydraulik sowie zwei Vorderachsentypen stehen zur Wahl. Die einzigartige Merlo-Vorderachse mit Seitenverschub und Neigungsausgleich bietet für die Hälfte der Modelle die zusätzliche Flexibilität eines integrierten Seitenverschubs und Niveauausgleichs des Vorderbaus.
Die Kabine verfügt über noch größere Glasflächen als bisher, eine verbesserte Lüftung und auf Wunsch eine extrastarke Klimaanlage. Diese Maschinen bestechen damit nicht nur durch ihre Leistung, sondern auch durch unübertroffenen Fahrerkomfort.
Direkt vor dem Joystick-Bedienhebel befindet sich eine Konsole mit dem bewährten Merlo-Überlastschutzsystem (mit dem Merlo nach wie vor die EU-Vorschriften übertrifft) und ein stufenloser Drehschalter, mit dem der Fahrer vorab eine bestimmte Fahrgeschwindigkeit einstellen kann. Dies ist für viele landwirtschaftliche Einsätze von großem Vorteil, da der Fahrer Motor, Hydraulik und Fahrgeschwindigkeiten für längere Arbeiten wie z.B. die Feldernte optimal einrichten kann.
Alle Ausführungen verfügen über einen Einhebel-Joystick mit proportionaler Teleskopier- und Gerätebetätigung über ein Bedienrad. Die PLUS- und TOP-Modellausführungen bieten den Landwirten ein weiteres Extra – die bedarfsgesteuerte Hydraulik. In diesem geschlossenen Kreis passt eine Axialkolben-Verstellpumpe ihre Ausgangleistung kontinuierlich an die gerade geforderte Kraft an.
Die maximale Pumpleistung liegt bei soliden 150 Litern in der Minute, sodass die Hydraulikkreise bei geringem Leistungsbedarf (z.B. beim Absenken des Auslegers) sehr schnell ansprechen.
Sobald der Leistungsbedarf steigt, wie beim Anheben einer Last oder beim Graben, wird die Durchflussmenge gesenkt, um einen höheren Hydraulikdruck aufzubauen. Das System passt dabei die Durchflussmenge immer optimal an die gerade verfügbare Leistung des Motors an.
Das heißt, der Motor arbeitet konstant mit dem höchsten Wirkungsgrad und muss für die Arbeiten nicht auf vollen Touren laufen.
Das Ergebnis sind ein ruhigerer Betrieb mit gesenktem Kraftstoffverbrauch und damit weniger Belastung für Maschine und Fahrer.
Der Ventilblock erlaubt die proportionale Steuerung einiger Hydraulikkreise, während die TOP-Modelle eine vollständige ‚Förderstrom-Verteilung‘ bieten. Das ermöglicht eine unabhängige, proportionale Steuerung aller Hydraulikkreise unabhängig von der zu bewältigenden Last oder der Drehzahl der anderen Kreise. Übersteigt der Gesamtdurchfluss die verfügbare Menge, verlangsamen sich alle angetriebenen Verbraucher proportional.
Merlo ist nach wie vor der einzige Teleskopmaschinenhersteller, der mehrere Schwingungsdämpfungssysteme anbietet – entweder mit Ausleger – oder aktiver Vorderachsdämpfung. (Mit dem P 55.9 CS existiert von Merlo nunmehr ein drittes Schwingungs-dämpfungssystem – an der Kabine.)
Die elektronische aktive Schwingungsdämpfung (EAS) ist nur für die Maschinen mit Seitenverschub/Niveauausgleich verfügbar und kann nicht in Kombination mit BSS verwendet werden. Die TOP-Ausführung mit 140 PS und Niveauausgleich ist serienmäßig mit EAS ausgestattet.
Außerdem erhalten die Merlo Turbofarmer in Kürze als erste landwirtschaftliche Teleskopen eine dämpfungsgelagerte Kabine, die maximalen Schutz gegen Ganzkörpervibrationen bietet. Diese Technik wurde bereits auf der SIMA 2007 ausgezeichnet und ist ab 2008 für ausgewählte Turbofarmer-Modelle erhältlich.
Merlo und Biogasanlage – ein starkes „Grünes“ Team
Turbofarmer P 41.7 beweist sich in Brensbacher Biogasanlage als Allround-Talent
Am 01.Juni 2007 nahm die Biowert GmbH, Brensbach/Odw. die weltweit erste Grasveredelungsanlage in Betrieb, die sich an den Prinzipien der grünen Bioraffinerie industriellen Maßstabs orientiert.
Bestandteil des Produktionsprozesses ist ein geschlossener Wirkungskreis, bei dem nicht nutzbare Produktionsstoffe gegen Wärme der in unmittelbarer Nähe befindlichen Biogasanlage der Biokraft Brensbach GmbH & Co. KG ausgetauscht werden.
Geschäftsführer der Biowert GmbH, Dipl.-Biologe Roland Rüegsegger: „Im Rahmen unserer Wertschöpfungskette fällt tagtäglich eine Vielzahl unterschiedlichster Umschlagstätigkeiten an. Entsprechend hatten wir guten Grund über eine effiziente Lösung unserer Transportfragen nachzudenken. Die entscheidenden Hinweise erhielten wir hierbei von den umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben, unseren Rohstofflieferanten. Merlo Teleskopen sind hier seit Jahren eine bekannte Größe.“
Innerhalb der Brensbacher Biogasanlage kommt nunmehr seit Februar 2007 der P 41.7 zum Einsatz - ein Vertreter der 16köpfigen Merlo Turbofarmer-Familie mit Tragfähigkeiten von 3.400 bis 4.100 Kilogramm und Hubhöhen von sieben bis zehn Metern.
Der P 41.7 besitzt neben seinen 4.100 Kilogramm Hubkraft und bis zu sieben Metern Hubhöhe einen starken Vier-Zylinder Turbodiesel Deutz-Motor mit einer Leistung von 74,9 kW (102 PS).
Viele der vertrauten Merlo-Pluspunkte wurden in die Universalmaschine integriert; so der Niveauausgleich, der Seitenverschub des Oberwagens für exaktes Platzieren von Lasten bzw. die komfortable und im Markt breiteste Fahrerkabine mit ihrer optimalen Panoramasicht. Kompakte Abmessungen von 4,3 Metern Länge und 2,23 Metern Breite, der permanente Allradantrieb sowie die drei Lenkungsarten bieten Anwendern hervorragende Geländewerte.
Zum Allround-Talent avanciert der Merlo Teleskop dank seiner Schnellwechseleinrichtung, mit der innerhalb weniger Minuten Anbaugeräte einfach und direkt von der Kabine aus aufgenommen bzw. gewechselt werden können.
Rüegsegger: „Aufgrund seiner Kompaktheit und den sehr guten Leistungsdaten auch und gerade in den für unsere Biogasanlage wichtigen höheren Ebenen haben wir mit dem Merlo Teleskopen genau die richtige Entscheidung in Bezug auf unsere Umschlagsproblematik getroffen.“
Ausgestattet mit einer 2.000 Liter Leichtgutschaufel sowie Lastgabeln wurde der Turbofarmer ursprünglich rein für die Umschlagsarbeiten innerhalb der Biogasanlage angeschafft, doch die bedienungsfreundliche und flexible Maschine hat sich parallel zu einem kräftigen Helfer in der Biowert Produktionsanlage entwickelt, wo jährlich bis zu 5000 Tonnen Grassilage verarbeitet und somit auch bewegt werden.
Ein kurzer Besuch im Münsterland Der Rosendahler Merlo-Händler „Anton Hülsken“ gibt einen Einblick in die Teleskopmaschineneinsätze seiner Region
Im Vertrieb sowie bei der Servicebetreuung von technischen Produkten ist ein motivierter, gut organisierter und erfahrener Händler wichtige Vorraussetzung für einen kontinuierlichen Erfolg im Markt. Merlo Deutschland ist sich dieses wohl bewusst. Die Merlo-Produkte haben einen hervorragenden Wert und bieten einen Leistungsstandard, der sich nicht verstecken muss.
Regionale Händler wie die in Rosendahl ansässige Anton Hülsken GmbH & Co. KG sorgen dafür, dass die Merlo-Technik dem Anwender vor Ort zugute kommt.
Gegründet in 1948 betreut Hülsken seit 1994 als Merlo-Händler Kunden der Landwirtschaft und Industrie im Münsterland. „Neben dem Verkauf ist unser nunmehr fünf Mechaniker starker Servicebereich ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, sagt Klaus Hülsken.
So können sie u.a. im Biogas-Einsatz auf neun zufriedene Merlo-Kunden verweisen.
1. Heinrich Grondmann in Gronau-Epe besitzt einen P 40.7 für Umschlagsarbeiten bei seinen 120000 Masthähnchen und 20 ha. Mit einer großen Ladeschaufel, einer Sandschaufel und Kehrmaschine ist er perfekt für das Verladen von Dung und Futter ausgestattet.
2. Ebenfalls in Gronau-Epe ist der Multifarmer 30.9 Classic von Gerhard Preister. Neben seinen allgemeinen Landwirtschaftsaufgaben wird der Merlo bei der Beschickung der Biogasanlage eingesetzt.
3. Die Schrädder GmbH & Co. KG, ein bekannter Landhandelspartner in Rosendahl, erwarb nach sehr guten Erfahrungen mit dem 1994 gekauften P 35.9 in 2005 einen P 38.10 und ist sehr zufrieden mit der Reichweitenverlängerung.
Panoramic und Turbofarmer im Einsatz bei 4000 Hektar großem Agrarunternehmen Mitteldeutsche Agrargesellschaft setzt auf flexible Merlo-Kombination aus eigenen und Mietmaschinen
Die Agrargesellschaft Wulfen bei Köthen (Sachsen-Anhalt) ist eine Tochter der Wimex-Gruppe, die u.a. einen der größten Bruteierproduzenten Deutschlands darstellt.Auf 4000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche werden in Wulfen Kartoffeln, Getreide und Gemüse produziert.Für die Bewältigung der täglichen enormen Umschlagsmengen entschied sich Martin Bringezu, Verwalter der Agrargesellschaft Wulfen, im Winter 2004 für den P 101.10 HM. Mit einer imposanten 5000-Liter-Schaufel wurde der kräftige 10-Tonner als Ersatz für zwei kleinere in die Jahre gekommene Teleskopen angeschafft. Im Februar 2005 kam aufgrund guter Auslastung ein zweiter Transporthelfer hinzu, ein Merlo P 40.9 K. „Landwirtschaftliche Produktion unterliegt Zyklen“, so Bringezu. „In einem Unternehmen unserer Größe ist es daher eine absolute Notwendigkeit, flexibel auf die unterschiedlichen Umschlagsmaterialien und -mengen bei saison- und produktbezogenen Schwankungen reagieren zu können.“Seit ihrem Merlo-Tag 1 kann die Agrargesellschaft Wulfen hierbei auf die Unterstützung ihres regionalen Merlo-Händlers zählen, der in Osternienburg ansässigen Schwalenberg Land- und Kfz-Technik Handels GmbH. Derzeit sind zur Transportabdeckung während einer Produktionsspitze insgesamt drei Merlo Turbofarmer aus deren Mietpark im Wulfener Einsatz. „Die optimale Ausrichtung unserer Dienstleistungen auf die Bedürfnisse der Merlo-Kunden im Raum Dessau-Magdeburg ist unser Tagesgeschäft“, sagt Swen Schwalenberg, der vor Ort zuständige Verkäufer.
Abbildung
1 Der Merlo Turbofarmer P 41.7 bei der Umschlagsarbeit vor einem von insgesamt drei Wulfener Mischfutterwerken
2 Ein Miet-Turbofarmer unterstützt die Agrargesellschaft Wulfen in Spitzenzeiten beim Getreideumschlag
Schweizer Landwirt erfreut sich des ersten Kompakt-Multifarmers
Milchbauer Alfred Etterli bestellte während eines Werksbesuchs einen Kompakt-Multifarmer und ihm wurde der Erste zugesagt
Als Alfred Etterli im Herbst 2006 das Merlo Herstellerwerk besuchte, überzeugte er sich davon, dass der (damals) neue Kompakt-Multifarmer genau das Richtige für ihn ist.Auf seiner Milchfarm in der wunderschönen Schweizer Region Obfelden arbeitet er mit 30 Milchkühen und beschäftigt sich mit der Kälberzucht. Er benötigte eine kompakte Maschine, doch darüber hinaus wichtiger noch, eine die alle auf dem Hof anfallenden Aufgaben sowie die nachbarschaftlichen Lohnarbeiten erledigt. Und natürlich sollte die Maschine gleich bereitstehen.´Gleich´ war nicht möglich, aber Merlo Geschäftsführer, Amilcare Merlo, versprach ihm den ersten Kompakt-Multifarmer in der Schweiz. Der Multifarmer 27.8 wurde dann im Juni 2007 geliefert.War er das Warten wert? Verkäufer Paul Freimann des Merlo Händlers W. Mahler AG sagt, dass sich das Warten für Alfred gewiss gelohnt hat und lobt dabei besonders die Flexibilität der Maschine bei den unterschiedlichsten Einsätzen. Vielseitigkeit, genau das, wofür der Kompakt-Multifarmer konzipiert wurde.
Abbildungen:
3 Das Aufschütten und Wälzen von Maissilage ist nur eine der Multifarmer-Aufgaben.
4 Alfred Etterli ist sichtlich begeistert von seinem neuen Kompakt-Multifarmer.
Größter Merlo als mächtiges Arbeitsgerät in tschechischem
Mit durchschnittlich 16 Betriebsstunden pro Tag bewegt dieser P101.10M in einem der größten holzverarbeitenden Betriebe Tschechiens täglich rund 360 Tonnen Holz
Die Firma CIME s.r.o. ist bereits seit 1996 Merlo-Generalvertretung. Während der letzten 11 Jahre im Teleskopengeschäft hat CIME seine Kunden immer wieder mit unterschiedlichsten Maschinentypen versorgt.
Seit Dezember 2006 arbeitet die mit 10 Tonnen Nutzlast größte aller Merlo-Maschinen – der 101.10HM – im Holzbetrieb HAAS Fertigbau in Chanovice bei Horažďovice. Merlo News befragte den Fahrer Jiri Diouhy und den Werksleiter zu ihren Erfahrungen mit der Maschine, die hier seit knapp einem Jahr ihren Dienst versieht.
Das Sägewerk in Chanovice ist auf die Produktion von Schnittholz für die HAAS-Gruppe spezialisiert, die 30 Fertigungsstätten in ganz Europa betreibt und ca. 5500 Mitarbeiter beschäftigt. Jeden Tag werden hier rund 1400 m3 Schnittholz verarbeitet, was 2800 Raummeter Rundholz entspricht. Bei einem Gewicht von 600 kg pro Kubikmeter werden also jeden Tag 1680 Tonnen Holz geschnitten!
Der Merlo 101.10HM arbeitet im Zweischichtbetrieb. Fahrer Jiri Diouhy bringt die Leistung der Maschine auf den Punkt: „Ich bin hoch zufrieden.“ Nach dem Umstieg von einem herkömmlichen Radlader lobt Diouhy besonders die Hubhöhe der Maschine. Sie erlaubt ein höheres Abladen der verarbeiteten Bretter, wodurch der Lagerraum deutlich besser genutzt werden kann.
Außerdem war er von der klimatisierten Kabine begeistert, die seinen Arbeitstag auf der Maschine um Vieles angenehmer gestaltet. So arbeitet der Merlo im Schnitt 16 Stunden pro Tag, in denen er rund 600 m3 (bzw. 370 Tonnen) Schnittholz bewegt.
Werksleiter Korec erklärt, warum die Wahl auf den Merlo gefallen ist: „Wir hatten sehr gute Erfahrungen mit einem gemieteten P 80.9 gemacht, mit dem wir im Praxiseinsatz alle Vorteile eines Teleskopen in der Holzverarbeitung testen konnten. Nach fast einem Jahr produktiven Einsatzes unseres P101.10HM hatten wir nun ausreichend Gelegenheit festzustellen, dass Merlo alle unsere Erwartungen erfüllt hat!“
Slowakisches Kulturerbe in Obhut eines Multifarmers!
Eines der bedeutendsten Schlösser der Slowakei ist ein Staatsdenkmal, dessen Gelände von einem Multifarmer gepflegt wird
Wenn Sie die riesigen Anlagen eines mittelalterlichen Schlosses zu pflegen hätten – welche Maschine wäre dafür wohl besser geeignet als ein Merlo Multifarmer? Ausgestattet mit der Zugkraft und Leistung eines 100-PS-Traktors und der Hubkapazität eines 3-Tonnen-Teleskopen bietet der Multifarmer eine Vielseitigkeit, wie keine andere Maschine.
Das hat auch sicherlich bei dem Unternehmen, das die Anlagen des Schlosses Smolenice unterhält, eine entscheidende Rolle gespielt, als man beim slowakischen Importeur Ernatech s.r.o. einen MF30.6 anmietete.
Das 60 km nordöstlich von Bratislava gelegene Dorf Smolenice schmiegt sich an den Fuß der Kleinen Karpaten und wird von seinem Schloss dominiert. Das ursprüngliche Schloss wurde im 15. Jahrhundert gebaut und diente verschiedenen adligen Familien als Sitz, bevor es während der Napoleonischen Kriege niedergebrannt wurde. Der Wiederaufbau begann Anfang des 20. Jahrhunderts. 1945 ging das Schloss in staatlichen Besitz über und wurde schließlich das Haupt-Veranstaltungszentrum der slowakischen Akademie der Wissenschaften.
Der berühmteste Sohn von Smolenice war Stefan Banic, der Erfinder des Fallschirms. Er ging als junger Mann nach Amerika, wo er den Fallschirm testete, indem er von einem Wolkenkratzer in Greenville sprang!
Anschließend verkaufte er sein Patent für eine Handvoll Dollar an das US-Militär und kehrte zurück nach Smolenice! Als Erfinder hätte Banic sicherlich die Innovationskraft der Merlo-Konstrukteure bewundert, die einen Quantensprung für die Landwirtschaft geschaffen haben: eine Maschine erledigt jetzt die Arbeit von zweien!
Preisgekrönte Rinderzüchter wählen Multifarmer
Auf dem Hof der Dörings werden Limousin-Rinder höchster Qualität gezüchtet – genauso hoch ist der Qualitätsanspruch an ihre Landmaschinen
Der erste Multifarmer fiel den Dörings auf dem Weidefestival 2006 auf. Es folgten lange Gespräche mit dem für Hessen zuständigen Merlo-Händler, der Schreiner Maschinenvertrieb GmbH (Herr Gabriel), und mehrere Vorführungen, bevor man sich im Februar 2007 zum Kauf entschloss.
„Ja, wird haben uns diese Entscheidung tatsächlich nicht leicht gemacht”, erinnert sich Sabine Döring. „Aber für uns war dies eine wichtige Anschaffung, da wir eine sehr leistungsstarke Maschine für alle anfallenden Arbeiten suchten. Natürlich waren Aufhängung und Zapfwelle ebenfalls Pflicht. Unsere bisherigen Traktoren/Frontlader brachten bei weitem nicht diese Leistung und waren sehr störanfällig.“
Frau Döring betont, dass ihre preisgekrönten Limousin-Rinder robust sowie langlebig sind und sich durch exzellente Fleischqualität auszeichnen. Andererseits sind sie auch sensibel, d.h. sie brauchen eine „stressfreie“ Umgebung, weshalb sie die meiste Zeit auf der Weide verbringen. Nur die Kälber und trächtigen Kühe bleiben während der Wintermonate im Stall.
In dieses Arbeitsumfeld passt der Multifarmer 30.9 TOP2 perfekt. Der hydrostatische Antrieb erlaubt ein einfaches, geräuscharmes Fahren und arbeitet auch unter höchster Belastung ruhig, sodass auch der Fahrer weniger belastet wird.
Dreipunkt-Aufhängung und Zapfwelle werden hier häufiger als bei anderen Multifarmern eingesetzt – für die Dörings bei allen Landmaschinen unverzichtbar. Neben dem Einsatz zum Schwadern wird er zum Pflügen und bei weiteren Schlepperarbeiten eingesetzt.
Die Dörings sind mit ihrer Wahl sehr zufrieden. Die hohe Reichweite erlaubt das Stapeln von 10 Strohballen übereinander; den Umschlag von Dung und Silage, den Transport der Wassertanks sowie eine Vielzahl weiterer Arbeiten auf dem Hof sind ebenfalls kein Problem – und die Unterstützung durch Herrn Gabriel ist „einfach hervorragend“.
Eine wohlbedachte Entscheidung: Multifarmer ersetzt Traktor
Josef Fleischmann hatte bereits vom Multifarmer gehört, wollte diesen Maschinentypus aber erst im praktischen Einsatz sehen.
Daher wandte er sich an Werner Model vom Nürnberger Merlo-Händler Ernst Müller Fördertechnik GmbH & Co. KG, um Rat zum Ersatz seines alten Traktors einzuholen.
Nach dem Besuch eines Multifarmer-Besitzers bei Würzburg und dessen eingehender Befragung führte Fleischmann selbst umfangreiche Tests durch und las alles, was er in der Fachpresse finden konnte. Schließlich entschied er sich für einen Multifarmer 30.9 Classic2 mit 8,6 m Hubhöhe, ausgerüstet mit Euro-Adapter, 2,2 cbm großer Universalschaufel und 800-Liter-Schwerlastschaufel.
Das zusätzliche Leistungspotenzial des Multifarmers kam Josef Fleischmanns Plänen sehr entgegen, da er die Fläche für den Getreideanbau erst kürzlich vergrößert hatte und eine universelle Allzweckmaschine brauchte.
Seit dem Kauf im August 2006 ist Fleischmann mit dem 30.9 laut eigener Aussage ‚sehr zufrieden‘.
Reisecker-Sägewerk vertraut seinen drei Merlos
„Holz ist genial“, lautet das Motto des österreichischen Familienunternehmens in fünfter Generation, das kürzlich seinen dritten Merlo angeschafft hat
Rund 40 km nördlich von Salzburg im Zentrum des Bezirks Braunau liegt der angesehene Holzbetrieb der Brüder Ferdinand und Johann Reisecker. Der Familienbetrieb ist mittlerweile in fünfter Generation und beschäftigt 15 Mitarbeiter.
Jedes Jahr werden hier 10.000 Kubikmeter Konstruktionsholz produziert – wie Ferdinand Reisecker betont, ausschließlich aus heimischen Wäldern wie dem nahegelegenen Kobernaußerwald und aus Bayern, um eine durchgängig hohe Qualität zu sichern.
Den ersten Merlo haben die Reiseckers bereits 1996 angeschafft, nachdem ihr Unternehmen in den vorangegangenen 10 Jahren sehr schnell gewachsen war. Dieser P 60.6 mit sechs Tonnen Hubkraft hat mittlerweile 8.500 Betriebsstunden hinter sich. Im Jahr 2000 wurde ein weiterer P 35.7 hinzugekauft. Das Unternehmen beliefert immer mehr Holzbaubetriebe und zählt nicht ohne Stolz fast alle Zimmermannsbetriebe im österreichischen Innviertel zu seinen Kunden.
Erst kürzlich erweiterte das Unternehmen sein Angebot auf die Weiterverarbeitung von Schnittholz. Dazu wurde eine 3000 m2 große Halle gebaut und in eine Anlage zur Produktion von keilverzinktem Holz investiert. Damit wurde ein weiteres Umschlaggerät notwendig, woraufhin der Fuhrpark um einen P 41.7 ergänzt wurde. Zu dessen Aufgaben zählen unter anderem das Beschicken der Trockenraums und der Transport für die Weiterverarbeitung.
Die Gründe zur Anschaffung des ersten Merlos waren nach Erinnerung von Geschäftsführer Johann Reisecker der einzigartige Seitenverschub und Niveauausgleich: „“Ohne diese Funktionen würden die Holzpakete ja sonst beim Aufnehmen und Absetzen am unebenen Gelände beschädigt“, erklärt er. Außerdem waren der bekannt gute Service der Firma Mauch und die herausragende Beratung durch den Vertreter Peter Grabner nicht minder wichtige Entscheidungsfaktoren für die beiden Geschäftsführer. Dieser Panoramic ist ein echter ‘Lebensretter’ Viele Anwender sind von ihren Merlo-Teleskopmaschinen begeistert – aber der von Carsten Fedder hat tCarsten Fedder vertraut seit 1997 auf Merlo und besitzt seit Dezember 2005 einen P 40.9K, der als Haupt-Umschlagmaschine auf seinem Kartoffelanbaubetrieb Gut Schirnau im schleswig-holsteinischen Bünsdorf seinen Dienst versieht. Angeschafft wurde das Gerät als Universalmaschine. So bewegt sie auf dem Hof u.a. mit dem hydraulischen Kistendreher 1,5 Tonnen schwere Kartoffelkisten. Darüber hinaus ist sie auf dem Feld eine kräftige Unterstützung beim Befüllen der Sämaschine mit Saatgut. „Außerdem erweist sich der Merlo sehr nützlich bei Noteinsätzen, insbesondere beim Schneeräumen“, erklärt Fedder. „Aber wir hätten nie gedacht, dass er jemals Menschenleben rettet, wie bei der Befreiung eines in seinem Auto eingeklemmten Fahrers!“ Neben seinem Einsatz auf dem Gut Schirnau wird der P 40.9K für Lohnarbeiten auf benachbarten Höfen genutzt, wo er bei der Arbeit mit Weizen, Rapssamen, Rüben und Kartoffeln wertvolle Dienste leistet. Ebenfalls auf dem Arbeitsplan stehen Gebäudereparaturen, Landschaftsbau und Straßeninstandhaltung. Vielseitigkeit ist also nicht nur theoretisch gefordert, sondern für dieses Arbeitspferd ein unverzichtbares Leistungsmerkmal. Nach 6 Jahren guter Erfahrungen mit seinem P 35.9XS entschied sich Fedder für den P 40.9K Viertonner, da er eine gute Leistung auf dem Feld und eine hohe Wendigkeit auf dem Betonboden beim Lagern und Sortieren der Kartoffeln garantiert. Der integrierte Seitenverschub ist laut Fedder dabei genauso wichtig wie der schnelle Anbaugerätewechsel mit dem Tac-Lock-System.
Kabinenfertigung mit eigenem Werk!
Ein weiterer Posten der Investitionen von Merlo im Jahr 2007 ist der Bau eines neuen Kabinenmontagewerks, das Qualität mit zusätzlicher Produktionskapazität vereint.
2006 und 2007 waren Jahre mit enormen Investitionen – selbst nach den hohen Maßstäben von Merlo SpA!
Zwei Ziele standen bei diesen Ausgaben im Mittelpunkt: mehr Produktionskapazität bei erneuter Qualitätssteigerung. Das Konzept hinter der separaten Ausleger-Fertigungsanlage wird nun auch in Form einer ähnlichen Zusammenlegung der Kabinenfertigung umgesetzt. In Kürze wird dann auch die Motor-/Antriebsmontage von den Hauptmontagestraßen ausgegliedert.
Die im vergangenen Jahr gebaute automatische Kugelstrahl- und Pulverbeschichtungsanlage für Fahrgestell und Hauptkomponenten hat sich als echter Gewinn in Bezug auf mehr Flexibilität (Sonderlackierungen usw.) und Oberflächenqualität erwiesen. Merlo zählt zu den wenigen Herstellern von Schwerlastmaschinen, die ausschließlich auf die völlig umweltneutrale Pulverbeschichtungstechnik setzen.
Die wichtigsten Teile des neuen 24.000 m2 großen Fertigungsgruppengebäudes sind nun vollständig betriebsbereit. Die integrierte Lackiererei wird zur Stunde in Betrieb genommen. Der obere Bereich beherbergt die Kabinen-Hauptmontagestraße, die Montage der Hydraulikleitungen und in Kürze auch den Bereich für den Antriebsstrang. Sämtliche dieser Untergruppen wurden von den Hauptmontageplätzen verlagert, so dass nun Platz für eine neue Montagestraße frei wird.
Ein Montage-Karussell transportiert die einzelnen Kabinen auf separaten Schlitten. Jede Kabine erhält ihre eigene, detaillierte Spezifikation. Die benötigten Teile werden pro Kabine auf einzelne Fördercontainer gelegt, um Verwechslungen auszuschließen. Zu den 29 verschiedenen Montagestationen gehören drei speziell entwickelte Vorrichtungen zum Scheibeneinbau, die eine Beschädigung der Scheiben verhindern und die Belastung für die Arbeiter reduzieren.
Jede Schicht ist in der Lage, mehr als genügend Kabinen zu montieren, um eine Schicht in der Hauptmontagehalle zu versorgen.
Im unteren Geschoss erfolgt die ‚schmutzige Arbeit’: hier wird das einzigartige Bauteil für den Merlo ROPS-Bügel geschnitten, gebogen und zusammengeschweißt. Die meisten dieser Arbeiten übernehmen jetzt Roboter; nur die schwierigen Stellen werden noch von Hand geschweißt.
Schließlich kommt die Kugelstrahl- und Pulverbeschichtungsanlage – eine Miniausführung der Hauptanlage. Sie ist zwar kleiner, erreicht aber dieselbe Qualität und verfügt über sämtliche benötigten automatischen Funktionen, um die manuellen Eingriffe der Arbeiter auf ein Minimum zu reduzieren.
Das Stahlreinigungssystem nutzt stählerne Mikrozylinder anstelle der von den meisten Unternehmen verwendeten Mikrostahlkugeln. Die Vorbereitung des Stahls auf diese Weise bietet deutliche Vorteile – vor allem eine immense Steigerung der Abriebwirkung jedes Aufschlags, da Zylinder im Gegensatz zu Kugeln scharfe ‚Kanten’ besitzen. Das bedeutet weniger Materialeinsatz, weniger benötigte Energie und höhere Produktivität.
Der Vorgang der Pulverbeschichtung ist im Prinzip einfach: Eine Schicht farbigen Pulvers wird gleichmäßig auf die zu lackierende Oberfläche verteilt, das anschließend geschmolzen wird, um eine gleichmäßige und schützende Haut zu bilden.
So weit die Theorie. Die Praxis gestaltet sich hier etwas komplizierter, da die Kabinen eine extrem komplexe Form aufweisen und aus Bauteilen unterschiedlicher Dicke bestehen. In der neuen Anlage wird das Pulver deshalb mit einem elektrostatischen Sprühsystem aufgebracht (dieselbe elektrostatische Kraft, die Haare zu Berge stehen lässt, wenn man einen Pullover anzieht). Damit wird sichergestellt, dass das Pulver über alle Bauteile gleichmäßig und in derselben Stärke aufgetragen wird, bevor es in den Schmelzofen kommt.
Eine wirklich große Investition – alles für die Zufriedenheit unserer Händler und Kunden!
Cingo-Produktreihe mit neuem Design aufgewertet
Cingo2, die überarbeitete Produktreihe der kettenbetriebenen Merlo-Trägermaschinen, ist dank frischerem Design, mehr Kraft und besserem Fahrverhalten bestens für 2008 aufgestellt.
Nach zwei umsatzstarken Jahren haben die Cingo-Trägermaschinen ihre hohe Leistungsfähigkeit selbst im bergigen Gelände unter Beweis gestellt.
Auf der diesjährigen Agritechnica wurden die 2008er Modelle der Cingo2-Reihe erstmals dem Publikum vorgestellt. Umfangreiche Modifikationen wurden durchgeführt, um sowohl den Kundenwünschen Rechnung zu tragen als auch Optik, Handling und Geräuschentwicklung der Maschinen zu verbessern.
Alle acht Modelle (plus Teleskopenausführung) der 2008er Reihe verfügen nun über einen hydrostatischen Antrieb. Hinzugekommen sind zwei ‚Transporter‘-Modelle, die anstelle des patentierten ‚Cingo’ Schnellwechselsystems mit einer einfachen, fest montierten Mulde ausgerüstet sind. Außerdem erhalten alle Modelle einen neu konstruierten Unterwagen – stabiler und mit einer pendelnd gelagerten, zentralen Zwillingsrolle sowie einer längeren, dickeren Kette. Die gesamte Kettenführungsbaugruppe wurde verstärkt. Außerdem reduziert ein geflanschtes Antriebsritzel die Biegelast auf dem Getriebe.
Tritt man einen Schritt von der Maschine zurück, fallen zunächst die ansprechenden Motorabdeckungen und die neue zweifarbige Lackierung auf (ein Ergebnis der neuen Kugelstrahl- und Pulverbeschichtungsanlage der großen Produktreihen). Beim Start des Motors – wahlweise ein Honda-Benziner oder ein Kubota-Diesel – wird deutlich, dass viel Aufwand in die Lärmreduzierung gesteckt wurde, indem die Motorbaugruppe schallgedämmt aufgehängt wurde.
Die mit ‚Plus‘ gekennzeichneten Maschinen verwenden den Dieselmotor, der die 800-kg-Modelle problemlos auf 7 km/h beschleunigt. Die Modelle mit Benzinmotor erreichen wie gehabt 5,2 km/h.
Als Neuerung kommt 2008 die M8.2 Top – eine Maschine mit 800 kg Nutzlast, deren Kettenbreite sich hydraulisch verstellen lässt (von 800 bis 1.100 mm), um die Standfestigkeit auf abschüssigem Gelände zu verbessern. Dieses Modell wird sich zweifellos als beliebte Option für unwegsame und hügelige Einsatzorte erweisen.
Aber auch die Bediener werden diese neuen Maschinen zu schätzen wissen, da sie deutlich leiser sind und die Bediener vor Vibrationen schützen. Die längeren Ketten und die pendelnden Kettenrollen sorgen zudem für ein gleichmäßigeres Fahren im rauen Gelände und sichern jederzeit den Kraftschluss der Ketten – mit dem Ergebnis einer noch höheren Zugkraft als bisher.
Neue Bedienhebel machen das Fahren noch einfacher. Die stufenlose Förderstromregelung bedeutet zudem, dass jedes Anbaugerät seinen eigenen, auf seine optimale Arbeitsdrehzahl angepassten Förderstrom erhält. Weiterhin wurde dem Haltegriff ein angenehm weicher Überzug spendiert und die Bodenplattform federnd gelagert.
Also viel Neues, das ein überlegenes Konzept noch weiter verbessert. Besitzer und Bediener werden den Cingo2 gleichermaßen in ihr Herz schließen!
Kabinen-Schwingungsdämpfung – eine weitere Merlo-Innovation für mehr Sicherheit.
Merlo denkt wie kein anderer Hersteller an seine Kunden und Maschinennutzer. So bietet das Unternehmen sage und schreibe drei Arten der Federung für seine Maschinen.
Der brandneue Panoramic P55.9 CS wird auf der Agritechnica 2007 mit Sicherheit Aufsehen erregen.
Er steht für eine Ausdehnung der Produktpalette in den Schwerlastbereich. Und damit er seine schweren Aufgaben auch bewältigen kann, erhielt dieses neue Modell eine völlig neue Fahrgestell- und Ausleger-Konfiguration sowie neue Schwerlastachsen mit Nabenuntersetzung durch Planetengetriebe – und nicht zu vergessen einen großen 140-PS-Motor.
Mindestens ebenso attraktiv ist das neue Merlo-Konzept für mehr Fahrerkomfort und -sicherheit – eine Kabine mit Schwingungsdämpfung. Während Ausleger- oder Achsdämpfung für ermüdungsfreies Arbeiten sorgen, bietet eine vollständig gedämpfte Kabine den besten Schutz gegen die sogenannten Gesamtkörpervibrationen.
Das Kabinenmodul wird dazu von zwei Gelenkarmen gehalten und sitzt bei abgeschaltetem Dämpfungsmechanismus auf normalen Tiefenanschlägen. Wird der Mechanismus eingeschaltet, hebt ein Hydraulikzylinder die Kabine um 60 mm an und aktiviert die Dämpfung.
Einmal in Betrieb, erreicht der hydropneumatische Zylinder einen Federweg von 110 mm für das Kabinenmodul. Kein anderer Teleskopenhersteller bietet derzeit einen ähnlichen Schutz für den Fahrer.
Bereits jetzt serienmäßig am P55.9 CS wird das gedämpfte Kabinenmodul im Laufe des Jahres 2008 auch für ausgewählte Merlo-Modelle verfügbar sein.
Einmal mehr wird Merlo seinem Ruf als „Weltmarktführer im Teleskopmaschinen-Design“ gerecht – als einziger Anbieter mit drei Dämpfungsvarianten. Diese technische Meisterleistung blieb auch der Fachwelt nicht verborgen: Zwei internationale Auszeichnungen für innovative Entwicklungen stehen bereits zu Buche!
Montagefirma für landwirtschaftliche Gebäude setzt voll auf Roto
Langjähriger Teleskopennutzer steigt vollständig auf das Konzept des ROTO MCSS um!
Mit zwei ROTOs zählt die Firma R T Farm and Industrial Buildings zu den besonders gut ausgerüsteten Stahlbauunternehmen. Richard Trigg erklärt, dass dieser Investitionsaufwand erfolgsentscheidend für sein Unternehmen im Südwesten Englands ist.
„Der Einsatz von Merlo ROTOs bedeutet für uns, dass wir die Arbeiten schneller erledigen, mehr Aufträge annehmen können und sogar neue Tätigkeitsgebiete erschließen”, berichtet er. „Meinen ersten Teleskopen habe ich 1997 angeschafft. Mittlerweile verfüge ich über zwei ROTOS mit 21 bzw. 25 Meter Reichweite. Ein Umstieg auf kleinere Geräte wäre für uns nicht denkbar. Die beiden Maschinen sind praktisch voll ausgestattet – neben den Gabeln verwenden wir einen Kranausleger, eine ferngesteuerte Winde, eine Schaufel und einen integrierten Korb – es gibt also kaum etwas, das wir mit diesen Maschinen nicht erledigen können.“
Richard beschäftigt 18 Mitarbeiter und berichtet vom Aufbau eines Stahlrahmengebäudes lediglich mit zwei Scherenbühnen und dem ROTO. Auf dieser typischen Baustelle wurde der komplette Stahlrahmen nur mit einem 40.25 MCSS und zwei Arbeitsbühnen in gerade einmal vier Tagen aufgestellt!
„Diese Arbeitsweise ist nicht nur schneller, sondern auch deutlich sicherer,“ fügt Richard hinzu. „Der Einsatz eines mobilen Krans ist häufig wegen der örtlichen Gegebenheiten oder des weichen Untergrunds ohnehin nicht möglich. Die Montage eines Mietkrans kann aber schnell zu massiven Verzögerungen führen. Mit unserer Methode haben wir dagegen alles selbst in der Hand. Dank der Fernsteuerung der MCSS-Maschine können wir das gesamte mechanische Handling auf der Baustelle mit nur zwei Arbeitern erledigen.“
Richard bevorzugt persönlich die einfache, mechanische Steuerung der älteren 21-Meter-Maschine 45.21 EVS. Allerdings sieht er auch die zahlreichen Vorteile der ausgefeilteren Bedienfunktionen am MCSS-System: „Mein Sohn Matthew ist begeistert. Als Hauptfahrer unserer Maschinen profitiert er in erster Linie von ihrem komfortableren Fahrverhalten, auch auf der Straße.” Groß ist besser: mehr Leistung ergibt mehr Produktivität Der neue P 55.9 CS mit Schwingungsdämpfung der Kabine ergänzt die Reihe der Hochleistungsteleskopmaschinen für hohe Arbeitsproduktivität
Mit dem P 55.9 CS erweitert Merlo das Einsatzspektrum von Teleskopmaschinen in Richtung des Schwerlastbereiches, der Domäne von Radladern.
Schwere Aufgaben bedeuten meist auch schweres Gelände. So erhielt das neue Modell ein völlig neues Fahrgestell, einen neuen Ausleger sowie neue Schwerlastachsen mit Nabenuntersetzung durch Planetengetriebe und einen großen 140-PS-Motor.
Mit der weltweit ersten vollgedämpften Kabine bietet Merlo den bestmöglichen Schutz des Fahrers vor Erschütterungen.
Das Kabinenmodul wird dazu von zwei Gelenkarmen gehalten und sitzt bei abgeschalteter CS-Mechanik (CS = Cab Suspension) auf normalen Tiefenanschlägen. Im Betrieb erlaubt ein hydropneumatischer Zylinder einen Federweg des Kabinenmoduls von 110 mm. Kein anderer Teleskopmaschinenhersteller bietet momentan einen derart umfangreichen Schutz für den Fahrer.
Einmal mehr wird Merlo seinem Ruf als „Weltmarktführer im Teleskopmaschinen-Design“ gerecht – als einziger Anbieter mit drei Schwingungsdämpfungsvarianten. Und diese herausragende technische Leistung wurde bereits mehrfach honoriert: mit der begehrten Silbernen Palme der SIMA 2007 in Paris und dem Preis für Technische Innovation auf der EIMA 2006 in Bologna.
Diese wichtige Ergänzung der Merlo-Produkreihe von Schwerlast-Teleskopmaschinen beweist eindeutig: hohe Leistung bedeutet maximale Produktivität!
Eine Chance auf mehr Einnahmen
Als Gunnar und Sara Philipson im letzten Frühjahr ihren brandneuen Merlo erstmalig einsetzten, versprach er nicht nur weniger Handarbeit, sondern auch die Möglichkeit höherer Gewinne.
Der Bauernhof der Philipsons liegt auf der schwedischen Insel Väddö unweit der Ostseeküste. Ihre Haupteinnahmequelle ist die Zucht von Hochlandrindern.
Daher spielen Maschinen hier eine entscheidende Rolle – beim Füttern der Tiere und Abfahren des Mists müssen ständig hohe Lasten bewegt werden. Die passende Maschinenausrüstung macht hier somit den Unterschied zwischen hoher und geringer Wirtschaftlichkeit aus. „Bis vor kurzem haben wir einen klassischen Traktor eingesetzt”, berichten Gunnar und Sara. „Bis wir bei AB Hüllert Maskin einen Merlo gekauft haben”.
Schnell stellten sie fest, wie überlegen das Gleichgewicht und die Standfestigkeit ihres P 28.8 Plus sind – ein großer Vorteil z.B. beim Laden von Ballen. Die ausgeklügelte Gewichtsverteilung des Merlo bietet beim Fahren mehr Sicherheit, während die erhöhte Reichweite natürlich ebenfalls nicht zu verachten ist. „Ein weiteres Plus beim Füttern der Tiere ist das Schneid-Anbaugerät am Merlo. Damit können wir die Ballen in Scheiben schneiden, was eine Menge an Handarbeit einspart.“
Im letzten Frühjahr haben die Philipsons den Merlo zum ersten Mal zum Mistladen eingesetzt – die Strohunterlagen werden zweimal im Jahr gewechselt.
„Die Ställe sind recht eng, aber der Merlo kommt problemlos zurecht“, lobt Sara. Daneben gibt es weitere, weniger offensichtliche Vorteile: „Der Hof liegt in einer Gegend, in der viele Schweden ihre Sommerhäuser bauen. Wir rechnen also mit zahlreichen zusätzlichen Einsatzstunden für die Maschine – zum Beispiel wenn LKW Baumaterial liefern, das abgeladen werden muss, oder wenn neue Häuser gebaut werden“, erklärt Gunnar. Multifarmer sichern den Nachschub von Weihnachtsbäumen Dieser dänische Weihnachtsbaum-Lieferant ist ein echter Multifarmer-Fan – gerade hat er seinen vierten gekauft!
Bjarne Overgaard, Waldbesitzer aus Them im Herzen Dänemarks, hat sich auf den Anbau von Weihnachtsbäumen spezialisiert.
Er besitzt einen Merlo Multifarmer 30.9, der für praktisch alle in einer Weihnachtsbaumkultur anfallenden Arbeiten zum Einsatz kommt: von der Bodenbearbeitung bis zum Beladen der LKW zum Export in alle Welt. Der Multifarmer 30.9 wird also nicht „nur” als Umschlaggerät eingesetzt.
Da der Merlo Multifarmer über eine mechanische Zapfwelle (mit 1.000 und 540 U/min) verfügt, kann er genauso gut zum Antrieb leistungshungriger Maschinen wie einer Fräse oder einem Mäher verwendet werden. Diese Geräte kann Bjarne genauso einsetzen wie den Düngerstreuer und einen ungewöhnlichen Heckenschneider ¬– letzterer zum Teil eine Eigenkonstruktion!
Vor sechs Monaten hat Overgaard in einen neuen Merlo Multifarmer 30.9 TOP investiert, der über den dänischen Händler Åkerbergs ausgeliefert wurde. Das ist bereits sein vierter Multifarmer, d.h. er verfügt über mehr Erfahrung als die meisten übrigen Anwender.
„In diesem Waldgebiet kommt nur eine Maschine klar, die Sperrdifferenziale an beiden Achsen hat. Andernfalls nutzt der Allradantrieb auch nicht viel”, erklärt er und fügt hinzu: „Beim Weihnachtsbaum-
Anbau ist außerdem ein Fahrgestell unverzichtbar, das zum Gelände nivelliert werden kann. Beim Verladen der Bäume muss praktisch immer die Geländeneigung ausgeglichen werden.“
Mindestens ebenso wichtig ist für Overgaard eine optimale Sicht aus der Kabine: „Meiner Meinung nach müssen die Fanghaken der Dreipunktaufhängung vom Fahrersitz aus gut einsehbar sein. In diesem Punkt kann ich den Multifarmer nur loben,” konstatiert er und ergänzt: „Dank Merlo brauche ich keinen Traktor.“
Genauso lobend äußert er sich zur Ausführung und dem allgemeinen Konzept der Maschine. Die einzige Verbesserung, die er für notwendig hielt, war ein stärkerer Arbeitsscheinwerfer: „Wir laden und transportieren die Weihnachtsbäume häufig nachts, und der Multifarmer ist dafür genau die richtige Maschine!“
Sie können sich diesen Artikel als PDF herunterladen: MERLO-News Agritechnica-Ausgabe 2007 Link-Tipps: