"Halt! Hier baut Kuhlmann."

Schwarz-Rot-Kuhlmann

Merlo Turbofarmer in Deutschlands Farben bei Traditions-Bauunternehmer

Ein italienischer Agrar-Teleskoplader mit Deutschland-Lackierung im Bau! „Man gönnt sich ja sonst nichts“, sagt Bauunternehmer Matthias Kuhlmann. „Als Lader auf der Baustelle und für mein Kistendreh-Hobby ist der Merlo Turbofarmer top.“ 120 Jahre gibt es den Betrieb, seit dreißig fahren Kuhlmann-Maschinen in Firmenfarbe: Schwarz-Rot und Gold-Gelb.

07.03.2016

Eimke: Das Bauunternehmen Kuhlmann aus Eimke in der Lüneburger Heide beging am 01. März sein 120-jähriges Firmenjubiläum. Der Maschinenpark fällt nicht nur wegen seiner Leuchtkraft in Schwarz, Rot und goldigem Gelb auf. In ihm ist ein in Deutschlands Farben glänzender Merlo Teleskoplader der Turbofarmer-Serie.

Firmeninhaber Matthias Kuhlmann: „Ich bin Bauunternehmer durch und durch. Meine Kunden sind Landwirte. Der wohl für sie gebaute Merlo ist bei mir das, was er sein soll: Lader. Er lädt halt nur anderes als in der Landwirtschaft.“

Seine Farben erklärt Kuhlmann mit dem prägnanten Firmenschild, das er selbst kreierte. Ein Sechseck in Schwarz, Rot, Gelb. „Wie ein Stoppschild. Halt! Hier baut Kuhlmann. Rund drei Jahrzehnte lang lackieren wir die meisten unserer Maschinen in Hausfarbe. Viel Gelb, denn ich bin Kramer-Fan.“

Teleskoplader kauft er seit 2006 bei Merlo. Im Unternehmen arbeiten aktuell ein 2015er Turbofarmer 50.8 sowie ein gebraucht bei seinem Merlo Händler HKL BAUMASCHINEN erworbener P 35.13 mit 3,5 Tonnen Hubkraft und 13 Meter Hubhöhe. Kuhlmann: „Ich habe mir vor dem Kauf des  Turbofarmers keine anderen Hersteller angeschaut. Meine Merlos laufen. Warum sollte ich also?“

Der neue 5-t- / 8-m-Teleskop kam in typischer Agrar-Ausstattung: CS-Kabinenfederung, 156 PS, stufenloses CVTronic-Getriebe. „Weil wir ihn als Lader einsetzen“, so der Unternehmer. „Er fährt Erde, Schüttgut und was man auf Baustellen eben so lädt. Der Merlo zieht gut. Die 156 PS merkt man, wenn wir den Tieflader hinterhängen. Einmal hatte er 3.000 Kubikmeter Mutterboden zu laden, hundert Kubikmeter pro Stunde. Hat er gut gemacht.“

Zuerst sah Kuhlmann den Turbofarmer auf der Agrarmesse „Eurotier“. Er wollte die Maschine testen und lernte sie und die Turbofarmer-Serie bei Merlo Deutschland in Bremen kennen.

Der ein Jahr junge Teleskoplader wurde zwischenzeitlich selbst Exponat. Als Hingucker zeigte er sich einem großen Publikum auf der letzten Nordbau. Christian Bahrenthien, Kundenberater bei HKL BAUMASCHINEN, empfahl ihn. Kuhlmann über seinen Merlo Mann: „Er weiß, was ich will. Wir kennen uns gut. Ich vertraue ihm.“

Kuhlmann bestätigt den Komfortsprung im neuen Merlo. Die Kabinenfederung erlebt er als rückenschonend. Die Bauleute sind für Auftraggeber im Umkreis von rund fünfzig Kilometern um den Firmensitzt tätig. Bei Baustellen, die fünf bis zehn Kilometer vom Standort entfernt sind, fahren sie den Merlo mit 40 km/h auf der Straße. Sonst kommt er per Tieflader. 

Den Arm des Teleskopladers ließ der Eimker auf Volvo-Aufnahme umrüsten. Dort wirken Gabeln, Erdschaufel und für Abräum-Arbeiten eine Greifschaufel. Ein Kranhaken hob kürzlich beim Schachtsetzen den Schacht an. Laut Kuhlmann können das die im Betrieb vorhandenen Bagger so nicht.

Über ein besonderes Werkzeug am Turbofarmer teilt Kuhlmann mit: „Ein Kistendrehgerät ist mein Hobby. Man gönnt sich ja sonst nichts. Eigentlich könnte ich es auch den Bauern in meiner Umgebung für Dienste anbieten. Im Moment hab ich es im Feuer- und Abbruchholz im Einsatz.“

Und weiter: „Mein alter 35.13-Merlo mit Abstützungen ist der beste überhaupt. Jeder kann damit umgehen. Er hat kaum Elektronik und ist selten kaputt. Er kann ja aber auch nur vorwärts, rückwärts, hoch und runter. Für Vieles reicht das. Der Zuwachs an Komfort und PS beim Neuen bringt einiges. Der Fahrer kann sich aber nicht einfach so draufsetzen. Er muss ein Gefühl für die Maschine entwickeln.“

Drei Mann fahren bei Kuhlmann jetzt mit dem neuen 50.8. Der gebrauchte 35.13 hilft den Maurern im Hochbau mit Lastgabeln, Schaufel oder Gittermastausleger. Er verfährt Steine und ist überall dort, wo es etwas anzuheben gibt.

Zwischenzeitlich sammelte Kuhlmann auch Erfahrungen mit einem Roto der MCSS-Serie. „Schöne Maschine, aber eigentlich wollten wir damit auch Dienstleistungen für andere Bauunternehmer anbieten. Das ging in unserer Gegend nicht komplett auf. Und uns fehlte ein Gerät, das große Sattelzüge beladen kann.“

Vor einem Jahr war Kuhlmann beim Hersteller im italienischen Piemont. Firmengründer Amilcare Merlo präsentierte er dort Bilder seines ehemaligen Roto in Hausfarben. „Leider hatten wir den Roto bei einem Verkehrsunfall verloren. Das ist aber heute kein wunder Punkt. Die Versicherung hat den Schaden bezahlt. Und wir haben ja jetzt den für uns besseren Merlo.“

Seit Firmengründung am 01.03.1896 durch den Urgroßvater August sind die Kuhlmanns Bauleute. In der Regel machen die Inhaber so wie Matthias Kuhlmann eine Maurerlehre und ihren Meister. Das Unternehmen hat 15 Mitarbeiter. Der Inhaber ist der Dienst älteste. Der Sohn Lukas ist bereits im Betrieb aktiv. Der jüngere Bruder Justus wird ihm nach der Maurerlehre folgen.

Werbung schaltet der Bauunternehmer nicht. „Ich hab immer viel Arbeit. Wir sind im Hochbau, machen Erdarbeiten, im Kern für die umliegenden Landwirte. Wir errichten deren Hallen mit bis zu 3.000 Quadratmetern. Bei regionalen Ausschreibungen werden wir angefordert.“

Die ersten Merlo Teleskoplader entstanden Anfang der achtziger Jahre für das Bauwesen. Mit den Erfahrungen aus dem Bau reagierte der italienische Hersteller auf Einsatzwünsche europäischer Landwirte. Er startete 1996 mit der Turbofarmer-Serie. Die PS-starken „Turbo“-Lader mit Teleskopausleger entwickelten sich seither zu den meistverkauften Merlos.

Aktuell bieten die Italiener mit ihrer modularen Bauweise und umfangreichen Ausstattungsvarianten auf viele Einsätze punktgenau zuschneidbare Modelle an. Christian Bahrenthien: „Das Potenzial der Turbofarmer im Bau ist groß. Matthias Kuhlmann sehe ich als eindrucksvolles und noch dazu echt sympathisches Beispiel.“

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